Freitag, 10. Jänner 1919 1919-01-10 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0AA9-B
Tagebuch 1917-1919 978-3-7001-0722-4 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1995 1917-1919 217–218 428 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien

10/1 Traum: Sehe vom Fenster (ungefähr meines Schlafzimmers) ― hinab in einen Garten, wo eine Art Fest; hinter mich tritt in unzüchtiger Weise die (der Jeritza ähnliche) A. O. tritt ein, auch nachlässig 218 1919: I 10 - I 11 bekleidet; auffallend lustig. Warum? W. ist angekommen. Ich: Seit wann weißt du’s. Darum so lustig? Sie beschwichtigt mich: Ich werde dafür sorgen, daß Leo neben ihm (oder „mir“) sitzt. Ich sehe plötzlich irgendwie vor mir in der Zeitung ein Programm, wie von P. A. Skizzen (er ist gestern gestorben) ― als hätte O. oder wer andrer sie gestern vorgetragen. Nun frägt sie mich mild: „Was willst du? Bin ich nicht ein Feuer, das um Mitternacht allein brennt?“ Ich empfinde es etwas rührend, etwas literarisch und etwas ungerecht. Dann fahre ich in meine Pepita-Radfahrhosen, um auch in den Garten zu gehn.

Dict. Autob. 1. Cap. zu Ende.― Allerlei autob. mit Kolap, auch gegenwärtiges.―

Nm. Mediz.rath Dr. Pollak; wegen O. und Lili; unwesentliches.

Z. N. Rich. Specht. Über Altenberg.― Der „Kunstrath“ (angeblich bewirbt sich eine Trias Schönberg ― Loos ― Karl Kraus) ― Opernfragen. Bevorstehende Conferenzen Spechts.―