Montag, 13. Jänner 1919 1919-01-13 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0AAC-8
Tagebuch 1917-1919 978-3-7001-0722-4 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1995 1917-1919 219 428 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien

13/1 Traum: Vis à vis im Garten, ein junger schöner Offizier, herauflugend, aber ohne etwas zu sehen, mit dem Gärtner (unsichtbar) redend (oder schweigend); ich zu O. ins Nebenzimmer, sie hat eben einen Brief an einen unbekannten Herrn Luchs (o. ä.) geschrieben, wegen Musizirens, was mich ärgert (wir erwarten demnächst in einer Wohltätigkeitsangelegenheit einen Hr. Czuczka), und was ich ihr verweise. Dann ein Sanatorium (etwa),― vis à vis dem anatom. Institut Währingerstr. (was mir im Traum nicht bewußt ist);― ich sehe auf dem Op. Tisch M. R. liegen ― eigentlich aber bin ichs, sie ist schon operirt worden, an mir soll die gleiche Oper. vorgenommen werden;― nach einer Irrigation, soll ― ein Fahrrad in den Darm eingeführt werden; die Irr. geschieht;― ich verlange von einem kleinen Arzt ein Thermophor; er ist höflich dagegen, ich denke mir „dummer Kerl“― ―

Dictirt Briefe.― Notizen über Anschluss Deutsch Oesterreich an Deutschland.―

Begegnung mit Lotte Witt, über Politik und Wahlversammlungen; sie wohnte einer bei.―

Ich wünschte mehr allein und weniger einsam zu sein.

Nm. Rechnungen.― Ausgaben 1918 ― über 170.000 Kr.!!!―

Hr. Molitor, neuerdings wegen der Verlagsache; dann trug er mir als Draufgabe Lebensmittel an ― nur halb im Scherz.