Samstag, 1. März 1919 1919-03-01 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0ADB-3
Tagebuch 1917-1919 978-3-7001-0722-4 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1995 1917-1919 235–236 428 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien

1/3 Vm. Besorgungen. Bei Gustav. Die grauenhaften localen und Weltzustände. Der Bolschewismus fast unaufhaltsam. Man macht sich wiedereinmal auf Unruhen, Plünderung u. dergl. gefasst.

Traum von heut Nacht. Wir (wer?) spielen das Wettrennspiel; es sind so viel Personen (eigentlich sehe ich niemanden), daß die kleinen Pferde nicht ausreichen, so nimmt man eine weiße blecherne Gans dazu (Satire auf das Frauenstimmrecht) ―? Häufige Träume von schönen Sommergegenden;― Meer, mit Schwimmenden, ich sehe mit Lili (viel jünger als jetzt) von einem großen Fenster aus zu;― Waldspaziergänge,― aufsteigende Thäler.―

Nm. Jacob;― politisches;― seine Zeitungsgründung mit Hugo (das Geld ist noch nicht aufgebracht,― neulich wurde mir erzählt, Hugo müsse sich gegen den Ansturm wehren); zeigt mir einen bewunderungsvollen Brief Thomas Manns über Wahnschaffe.― Er war netter als in der letzten Zeit ―.

236 1919: III 1 - III 6

Nm. Tgb. 97 weiter. Am Nachklg.―