Montag, 3. November 1919 1919-11-03 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0BD1-C
Tagebuch 1917-1919 978-3-7001-0722-4 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1995 1917-1919 304 428 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien

3/11 Vm. bei Frau Vilma Lichtenstern;― erzählte ihr mancherlei aus vergangnen Tagen.

Bei Julius.―

Nm. am Weiher.

H. K. tel. von einer schweren Auseinandersetzung mit dem Freund.― Sonderbare Constellationen.―

Bei den Kindern in der Mansarde. Das Spiel mit der Katze.―

Traum heut Nachts. Großer Musikvereinsaal, nicht voll; eigentlich sehe ich nur (von oben?) in der 1. oder 2. Reihe eine Person, alte Frau, hexenhaft, irgendwie Frl. Filtsch und Baronin Vetsera in einer Person. Sie läßt das Programm (oder ein Buch) fallen, erwartet, daß es jemand aufhebt (es ist zwar niemand in der Nähe aber das hat nichts damit zu thun), sie ist bös, dass es nicht geschieht, klopft mit einem Stab auf (wohin? Podium?) immer stärker, bis das Concert (welches? es war weder eins zu hören, noch die Ausführenden zu sehen) aufhört, alle (wer?) aufmerksam werden;― endlich kommt ein kleiner Hund von der Loge rechts her gelaufen, apportirt das Buch, es ist ein rotgebundner Schiller (Director Stern hatte zum Geburtstag einen Schiller bekommen, auf dem Tisch lag gestern Abend ein Band, ich erinnerte mich an den rothen Schiller meiner Jugend) ― sie (die Hex) ist zufrieden,― das Concert kann weitergehn.