7/1 Alpdruckhafter Traum, von Flucht, Soldaten? die unter
einstürzenden Ziegeln begraben werden,― irgendwie spielt das
Burgtheater ―, Fr. Kallina hinein,― Nummern werden verwechselt
7601 und 7610 (Heini macht mich später aufmerksam daß 17601
Burgtheater Tel. sei); O. weckt mich, da ich zu schreien nicht
aufhöre.― Später träume ich, Brandes mit 2 Kindern sei da; mit
dem Jungen trägt sich irgend was unangenehmes zu (was?);― man
(wer) erzählt mir Brandes leide an Herzschmerzen und Schmerzen
im linken Arm ― ganz wie ich denke ich! ― dann tanzt O. auf ihrem
Bett in zu dunkler bürgerlicher Kleidung dem Br. etwas vor, was ich
geschmacklos finde.―
Dictirt (Brief an Reucker ― der Herabsetzung Tantiemen wünscht!) ―
Arthur Kfm.;― fast fertig mit seiner Relativitätsarbeit;― wir
reden über Spengler und Pannwitz.
Nm. Advocat Jacovleff aus Russland;― in einer russ.-deutschen
Verlagsangelegenheit; ich „der einzige, dessen Name aus
Oesterreich man drüben kenne“ solle mit einem russ.
Schriftsteller zusammen die Redaction übernehmen … Dilatorisch.
J. erzählt mir interessantes aus dem bolschewistischen Russland;
seine Frau Sängerin,― Künstler haben’s im allgemeinen gut;―
Terrorismen; Grausamkeiten der Juden und Jüdinnen;― höchst
überraschend.―
Rich. Specht mit Wanda; er bringt mir einen „Sketsch“ zur
Beurtheilung. Wera macht noch immer Schwierigkeiten.―
Lese n. d. N. den Sketch; schlecht.