Mittwoch, 7. Jänner 1920 1920-01-07 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0C12-3
Tagebuch 1920-1922 978-3-7001-2006-3 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1993 1920-1922 012 500 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien

7/1 Alpdruckhafter Traum, von Flucht, Soldaten? die unter einstürzenden Ziegeln begraben werden,― irgendwie spielt das Burgtheater ―, Fr. Kallina hinein,― Nummern werden verwechselt 7601 und 7610 (Heini macht mich später aufmerksam daß 17601 Burgtheater Tel. sei); O. weckt mich, da ich zu schreien nicht aufhöre.― Später träume ich, Brandes mit 2 Kindern sei da; mit dem Jungen trägt sich irgend was unangenehmes zu (was?);― man (wer) erzählt mir Brandes leide an Herzschmerzen und Schmerzen im linken Arm ― ganz wie ich denke ich! ― dann tanzt O. auf ihrem Bett in zu dunkler bürgerlicher Kleidung dem Br. etwas vor, was ich geschmacklos finde.―

Dictirt (Brief an Reucker ― der Herabsetzung Tantiemen wünscht!) ―

Arthur Kfm.;― fast fertig mit seiner Relativitätsarbeit;― wir reden über Spengler und Pannwitz.

Nm. Advocat Jacovleff aus Russland;― in einer russ.-deutschen Verlagsangelegenheit; ich „der einzige, dessen Name aus Oesterreich man drüben kenne“ solle mit einem russ. Schriftsteller zusammen die Redaction übernehmen … Dilatorisch. J. erzählt mir interessantes aus dem bolschewistischen Russland; seine Frau Sängerin,― Künstler haben’s im allgemeinen gut;― Terrorismen; Grausamkeiten der Juden und Jüdinnen;― höchst überraschend.―

Rich. Specht mit Wanda; er bringt mir einen „Sketsch“ zur Beurtheilung. Wera macht noch immer Schwierigkeiten.―

Lese n. d. N. den Sketch; schlecht.