Sonntag, 18. April 1920 1920-04-18 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0C78-1
Tagebuch 1920-1922 978-3-7001-2006-3 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1993 1920-1922 044 500 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien

18/4 Traum. In meinem Haus im 2. Stock plötzlich keine Stiege da, fürchte hinunterzufallen. Schwindelgefühl. Dann begegnet mir im 1. Stock Stiege Paul Goldmann mit umgehängtem Rock, sehr gut aussehend, ich wundere mich ein wenig über seinen Besuch.

Spaziergang Pötzleinsdorf ― Neuwaldegg ― Rieglerhütte ― Sophienalpe ― Hameau. Dort Begegnung mit Dr. Witrofsky. Mit ihm hinunter nach Salmannsdorf. Auf halbem Weg Sturz. Dr. W. und ein anderer Herr sind behilflich. Heftigste Schmerzen im rechten Arm. Unbeweglichkeit, sitze ein paar Minuten mit leichten Ueblichkeiten ein paar Schritte vom Wege abseits. Notbinde mit meiner Schärpe. Dr. W. begleitet mich Autobus ― Tram nachhause. Zuhause Frau Dr. Vilma L. aus Maria Grün zurück. Sie und Dr. L. speisen bei uns, gleich nach Tisch Julius, macht mir einen Verband. Prellung, möglicherweise Knochensplitter oder Kapselriss. Unbedeutende Schmerzhaftigkeit bei Ruhe. Bewegung ziemlich unmöglich. Den Nachmittag mit L.’s bis zum späten Nachmittag im Garten in allerlei Gesprächen.

Den Abend ganz wie gewöhnlich, ganz leidliche Nacht.