Samstag, 6. November 1920 1920-11-06 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0D42-C
Tagebuch 1920-1922 978-3-7001-2006-3 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1993 1920-1922 105 500 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien

6/11 Allerlei Träume; u. a.; ich bin im Secirsaal, um einen Mantel oder ein Sterbehemd? für mich zu suchen,― es war aber eigentlich ein Spitalszimmer, in einigen zerwühlten Betten, lagen todte, drei oder vier, einer fast nackt, sehe nur den Rücken,― über den Rand hängend. Ich bin einigermaßen verwundert über die Achtlosigkeit.―

Erwachen wieder in den schlimmsten Gedanken; Weinen.―

― Seit Tagen Kälte und Wind.―

Mit Lili bei Hajek; er fand leichte adenoide, die demnächst entfernt werden sollen.

Sprach zuerst mit Gisa; dann auf ihren Wunsch mit ihm. Er bestand darauf, Vallo müsse jetzt das Kind aus Essegg mitbringen;― wenn er es nicht thue, würden Kl.s Prozess führen und er, H., könne ihnen nicht abrathen.― Er klagte, daß Gisa unter V.s Einfluss stehe.― Wie leider immer, haben alle recht.―

Nm. am Weiher ― trotz allem heute in einiger Stimmung.―

Im Kino (Draga Maschin).

Las „Wendekreis“ von Wassermann. Einige Novellen ersten Rangs (Ungnad vor allem).