Sonntag, 5. Dezember 1920 1920-12-05 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0D5F-D
Tagebuch 1920-1922 978-3-7001-2006-3 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1993 1920-1922 113 500 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien

5/12 S. Träume viel: Heute u. a. Gerichtsverhandlung,― in einem Stück. Bin ich Zuschauer? Mitwirkender? Ein Zeuge tritt auf, klein, Cotelettes, Schlußrock, etwa von Forest gespielt; er soll etwas aussagen, komische Spannung, weil man weiß, er wird um seiner Frau willen, die neben ihm steht, etwas vorlügen, während alle schon wissen, dass auch die Frau schon unterrichtet ist.― Dann gehe ich an der Burg vorbei, am Volkgarten, ein schöner Apriltag, Frühling, der mich aufs tiefste ergreift.―

Vm. in Hietzing bei Popper. Ihm die Verlagsangelegenheit referiren. Dr. Gelber kam.

Ins Volkstheater. Reusch und Sladek; wollen durchaus für den Reigen (22. Dez.) die Keller haben; Bernau will und kann nicht.―

Nm. am Weiher.―

Lili trägt mir die zwei Monologe der Jungfrau von Orleans vor, sehr verständig und mit Haltung, und unbefangen,― dann mir und O., die bettlägerig.― Sie wünscht zum Theater zu gehen.