Dienstag, 4. Jänner 1921 1921-01-04 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0D7D-B
Tagebuch 1920-1922 978-3-7001-2006-3 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1993 1920-1922 127 500 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien

4/1 Traum: Ein ziemlich großer Saal (sonst undecidirt), ― ziemlich (ganz?) leer, in einiger Entfernung Heini. Ich an einer Wand, Olga irgendwie heroisch-wittwenhaft gekleidet (nicht dunkel), auf mich zu, sagt etwa. „Es ist sehr traurig“ ― oder: Ich bin sehr traurig, küsst mich zärtlich, lang, bis ich erwache.―

― Kammerspiele. Erste Reigenprobe; sehr guter Eindruck; arrangirten nur 3½ Scenen.― Schulbaur officiell Regisseur.

In Berlin Gerichtsverhandlung;― Ausgleichsvorschlag ― der R. dürfe nur ― zwei Monate gespielt werden!―

Nm. Hr. Chapiro, von Populaire, russischer Jude, französ. Journalist; amüsant, auch recht gescheidt;― von Julius Caesar bis Lenin über Zweig und Rolland spannte sich das Gespräch; der Nachgeschmack war nicht zweifellos rein;― wie nach der Unterhaltung mit einem unzuverlässigen Menschen.―

― Mit Heini Beethoven op. 95. Heini fühlt schon heute (wie ich vielleicht erst mit 40) daß die Beethoven Quartette das absoluteste sind, was menschlicher Geist hervorgebracht;― das Wunder aller Wunder.