Mittwoch, 16. März 1921 1921-03-16 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0DC4-9
Tagebuch 1920-1922 978-3-7001-2006-3 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1993 1920-1922 157 500 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien

16/3 Vm. bei Direktor Hantschel; wegen ev. Aufnahme Lilis ins Döblinger Gymnasium.―

Besorgungen. Bei Commerzialrath Grimm, wegen Smokingstoffen für Heini,― Pfund- und Dollargespräch.―

Bei Dr. Karolyi, Zahnbehandlung.―

Nach Hause mit Frau Prof. Schmutzer;― über die ferneren Gymnasialmöglichkeiten für ihre Marie, und Lili.― ―

Traum von heute: In der Garderobe (Bühne) der Kammerspiele,― Frl. Markus;― was mit ihr war, nicht erinnerlich;― dann: vor einem Gesangsconcert,― das ich gebe,― in einem an das Concertgebäude grenzenden Garten ― ich muß mich mit den Leuten, darunter Gerty Hofmannsthal, hineindrängen;― dann wieder im Garten,― Dunkel, ich reite in der Luft (niedrig) auf einem Besen ― zum Gebäude, um die Hand, vielmehr um einen Finger links hab ich einen dünnen Draht geschlungen, der schmerzhaft einschneidet (Gefäßkrampf?),― ich wickle ihn auf, sehe die Einschnürungsmarke;― ins Künstlerzimmer, ich räuspere, Lampenfieber, will ein Programm ― jemand öffnet einen Schrank, um es zu suchen, ich stehe allein, wachse schmerzhaft in der Luft, verlängre und verdünne mich, peinlich;― ein kleiner Saal daneben (wie Casino das ganze), zwei schöne Frauen auf einem Divan, beide sind Paula B.-H.; ich zu ihnen, worauf der Traum sich ins lüsterne verliert.― Auch Richard ist im Zimmer.

Nm. Steuerordnung.―

Am Weiher so gut und schlecht es ging.―

Im Kino (Katharina).