Samstag, 21. Mai 1921 1921-05-21 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0E06-F
Tagebuch 1920-1922 978-3-7001-2006-3 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1993 1920-1922 183 500 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien

21/5 Traum von gestern: zwei junge Menschen, der eine jüngre fast knabenhaft, Havelock, eilig über einen Fluß gehend, breit, ich wundre mich, allerdings ist der Fluß ganz seicht, fließt zollhoch über unsichtbaren Grund ― nach einiger Zeit, von einem Eisenbahncoupé aus sehe ich die beiden schwimmen, es ist ein See, ein Meer geworden ― ich ängstige mich um sie, wundre mich über die Gleichgiltigkeit der Mitreisenden,― wieder später ist der jüngere ertrunken und der überlebende weiterschwimmend hält die Leiche im Arm.―

Vm. zu Frl. Freud, wo Lili (mit Gerda Hausmann) Privatstunden nimmt, wohnte auch der Lection bei; sprach (nach Jahren) flüchtig Sigmund Freud; und seine Frau ―

Bei der Hofrätin;― sie war in Paris, erzählt nicht viel günstiges von dort.―

Nm. am Weiher.

Mit Heini Volksth., Büchner Dantons Tod; höchst anständige Vorstellung.