Samstag, 9. Juli 1921 1921-07-09 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
Sonnenfelsgasse 19 1010 Vienna
Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0E37-8
Tagebuch 1920-1922 978-3-7001-2006-3 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1993 1920-1922 202 500 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien

9/7 Traum, ich bin in einem kleinen Wirtshaus mit O., in der Orientirung etwa das vis à vis dem Versorgungshaus, sage ihr: Verschaff mir ein Modell für die Anna Rosner! (ungefähr als hätt ich die Gestalt innerlich geschaffen, aber brauchte noch eine lebendige Figur als Unterlage);― zwei Herren werden aufmerksam, erkennen mich, ebenso zwei Damen, die meinen Namen flüstern … Dann tritt die Wirthin zu uns (sieht aus wie die Hausmeisterin von Hofr. Zuckerkandl) stand vom wohlbesetzten Tisch in der Ecke auf wo sie (mit Kindern) saß, hat das Wirtshaus erst vor ein paar Jahren gekauft; ich weiß die ganze Zeit über, daß wir geschieden, ohne jede Gefühlsbetonung. (Deutung: Arbeitsehnsucht;― das Wirtshaus ― neulich Kratzer mit H. K.,― das Versorgungshaus (ohne daran zu denken) … Sorgen um O.;― die Damen: Frl. Pollak erzählt mir gestern von einer Frau in der Tram, die sich erkundigt, wer ich sei―; die wohlbesetzte Tafel: ― Frühstück bei Hallier!)

Vm. Besorgungen.― Paßstelle wegen der Kinder; langes Warten.

Nm. nahm ich „die Frau des Richters“ vor, ein Stoff, der mich immer wieder anzieht und mit dem ich nicht zu Ende komme.―

Mit Heini (über Beer-Hofmann Villa, wo Heini sich einige Costume aus Floerke abzeichnete) zu „Zögernitz“, wo wir mit Julius nachtm.―

Las Jacques’ chines. Reisebuch mit leidlichem Interesse.