Dienstag, 6. September 1921 1921-09-06 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0E72-5
Tagebuch 1920-1922 978-3-7001-2006-3 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1993 1920-1922 224 500 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Salzburg

6/9 Wache vor 5 auf; nach einem lebhaften Traum: Am Mittagstisch,― aber eigentlich im Elternhaus (Burgring);― O. erhebt sich (sieht aus wie auf dem Photo als 20jährige) ― mild und schön, und sagt … Wenn du willst, bleib ich auch da … (im Hause, meint sie) ― ich erwidre nichts;― bin dann auf der Kärntnerstr. (nah Hopfner!) ― und erwäge, … warum nicht ― was kümmern uns die Leute;― Ama spielt irgendwie in diesen Erwägungen mit ―; dann ein Bücherladen; davor, der junge Nirenstein (Rikola) zeigt mir Radirungen, spricht von ihrer Menge.―

Aufstehn;― fertig machen;― tiefes, tiefstes Weh;― wird es nimmer gut ― !

An die Bahn. O. und Lili. O. hatte heut Nachts mit ihrer Hauswirthin Frl. Schwarz einen Conflict (weil Lili im Salon schlief) so daß sie kündigte. Neue Complication.― Abreise. Stummheit im Waggon. Abwechselnd weinte sie und ich monologisch. Salzburg. Grenze. O. eilt, den Gasteiner Zug zu erreichen. Rascher Abschied.―

Lili und ich Oest. Hof.― Mittagessen.― Briefe von Kolap, H. K.; Gisa.― Mit Lili Dom, St. Peter Katakomben.―

Gisa zu uns ins Hotel. Wir drei Kapuzinerberg. Zauberflötenhaus.― Mit Lili Mirabellgarten; sie läuft im Naturtheater herum.― Mit Lili „Traube“.― Kino, fad, davon.―