Mittwoch, 26. Oktober 1921 1921-10-26 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0EA4-C
Tagebuch 1920-1922 978-3-7001-2006-3 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1993 1920-1922 242 500 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien

26/10 Träume, daß ich Lichtensterns (die übrigens unsichtbar) zur Bahn begleite, sie fahren nach Budapest; ich löse Karten (?) stehe bei der Kassa, halte ihre drei Regenschirme ― indeß fahren sie im Zug fort, den ich klein, fast spielzeughaft wegfahren sehe; der kleine Franzl (mit einem Fräulein) läuft übers Geleise (außerhalb des Bahnhofs) und ruft nach, ich bin enttäuscht.―

Nach Neuwaldegg; von dort mit Horovitzen’s und Frau Brevée durch den Dornbacher Park und über Pötzleinsdorf zurück. Erst herbstlich kalt, dann Sonne; wir verweilen eine Viertelstunde in der Mautner’schen Villa;― dort ist Fritz Kreisler, der Violinist aus Amerika mit Frau, den ich Jahrzehnte lang nicht gesehen habe.―

Horovitzens und Frau Brevée speisen bei mir; ich zeige ihnen das Haus.―

Mit Heini bei den Russen Ostrowski, die Weisheit hat ihren Haken. Lichtenst.s und Dr. Müller meine Nachbarn, gehn nach den ersten zwei Akten.