Sonntag, 25. Dezember 1921 1921-12-25 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0EE0-8
Tagebuch 1920-1922 978-3-7001-2006-3 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1993 1920-1922 260 500 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien

25/12 S. Viel geträumt; gegen Morgen von einem Kanarienvogel, der eigentlich eine Gans war, und mit dem ich raufte; er sperrte den Schnabel auf, schrie wüthend und ich warf ihm einen Polster in den Schnabel, den er zerbiß …―

Notiz in der N. Fr. Pr., Medardus Burgth. zu meinem 60. Geburtstag (Wildgans hatte mir schon neulich „versprochen“, sich aber zugleich salvirt);― war etwas beschämt über den Sechziger. (Mangel an „Naturfrommheit“, wie mir schon Brahm vorwarf.)

Klares mäßig kühles Wetter. Spazierg. Himmel, ein wenig dem Verführer nachgedacht;― und über eine Spende zum 15. Mai.― Kein ganz gutes Gefühl, daß Lili in Salzburg bei Olga.

Zu Tisch bei Stern’s, wo auch Leo und Bella.―

Zu Hause Zeitungen gelesen; Briefe an Olga und Dora M. (die sich über den Reigen nicht beruhigen kann; jetzt ― weil er wieder aufgeführt wird ― und ich mit dem W. Land doch auch Geld verdiene).―

N. d. N. Ernst Löwy bei Heini.―

Begann eine Novelle von Rich. Specht (Mscrpt.) zu lesen ―