Donnerstag, 9. Februar 1922 1922-02-09 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0F0E-6
Tagebuch 1920-1922 978-3-7001-2006-3 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1993 1920-1922 278 500 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien

9/2 ― Ein Traum von gestern: ich liege in schwarzer Renaissancetracht auf dem Sopha,― der Kopf aber auf dem Bett, in Polstern, das Barett über die Augen, um Thränen zu verbergen, die ich wegen O. weine; sie selbst im gleichen Raum. (Deutung: ― das schwarze Ren.-Costume ― ― Heinis Maß für Maß Figurinen;― der Prinz ganz weiß,― im Verführer kommt Prinz Arduin vor;― gegensätzlich Falkenier,― der mir jetzt so viel Mühe verursacht ― Thränen,― Müdigkeit Sopha … mit Aurelie (Goethe) verglich Hugo einmal Olga.) ―

Heute ein erot. Traum ― auf G. bezüglich, mit Widerstand ― offenbar auf eine Kindheitserinnerung bezüglich.

― Dictir Steuerberechnungen.―

Nm. Gespräch mit Heini, der sich für Darmstadt nicht ganz reif fühlt, und, auch um bei Gregor zu arbeiten, lieber noch hier bliebe. Wir besprechen das Für und Wider; von da aus über das heutige Verhältnis von Jugend zu Alter;― den Chancen der Jugend,― der liberalen Epoche, meinem Vater, veränderte Sittlichkeitsanschauungen u. s. w.

― Nm. Briefe.―

Steuerberathung mit Hrn. Feuer.