9/2 ― Ein Traum von gestern: ich liege in schwarzer Renaissancetracht auf
dem Sopha,― der Kopf aber auf dem Bett, in Polstern, das Barett über die
Augen, um Thränen zu verbergen, die ich wegen O. weine; sie selbst im
gleichen Raum. (Deutung: ― das schwarze Ren.-Costume ― ― Heinis Maß für
Maß Figurinen;― der Prinz ganz weiß,― im Verführer kommt Prinz Arduin
vor;― gegensätzlich Falkenier,― der mir jetzt so viel Mühe verursacht
― Thränen,― Müdigkeit Sopha … mit Aurelie (Goethe) verglich Hugo einmal
Olga.) ―
Heute ein erot. Traum ― auf G. bezüglich, mit Widerstand ― offenbar auf
eine Kindheitserinnerung bezüglich.
― Dictir Steuerberechnungen.―
Nm. Gespräch mit Heini, der sich für Darmstadt nicht ganz reif fühlt, und,
auch um bei Gregor zu arbeiten, lieber noch hier bliebe. Wir besprechen das
Für und Wider; von da aus über das heutige Verhältnis von Jugend zu
Alter;― den Chancen der Jugend,― der liberalen Epoche, meinem Vater,
veränderte Sittlichkeitsanschauungen u. s. w.
― Nm. Briefe.―
Steuerberathung mit Hrn. Feuer.