Samstag, 25. Februar 1922 1922-02-25 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0F1E-4
Tagebuch 1920-1922 978-3-7001-2006-3 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1993 1920-1922 284 500 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien

25/2 Vm. bei Gisa; dann bei V. L., die bettlägerig und in Mollstimmung; noch recht durchgewühlt.― Ihren Stiefvater Hr. Böhm kennen gelernt.―

R. L. zu Tisch.

Nm. Rosa Schweinburg (O.s Cousine) mit Gatten (sie hatte mir vom Semmering geschrieben; er sei ohne Freund, solle mich seiner annehmen etc.) … Leidlich kluger, neurasthenischer, innerlich gewiß überheblicher junger Mensch, der augenblicklich in Autos agentirt und literarisch beflissen ist. Wir gingen dann ins Kino (Jessner „Hintertreppe“ bizarr, und doch banal; praetentiös).―

N. d. N. Schmidls; kamen aus Salzburg; waren öfters mit O. zusammen gewesen.―

Träumte heute Nacht, mein Vater untersuchte mich wegen meiner gelegentlichen Schmerzchen im linken Arm;― sagte, ich habe Oedem an den Beinen, er habe es schon bei Tisch bemerkt (er war dabei sehr gleichgiltig und sah sehr jung aus);― ich erschrak und wachte absichtlich auf.―

Das Gespräch mit Schw.s eine wahre Qual wegen des schlechten Hörens; die Unerträglichkeit der Geräusche niederdrückend.