Mittwoch, 9. August 1922 1922-08-09 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
Sonnenfelsgasse 19 1010 Vienna
Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

The Creative Commons Attribution 4.0 International (CC BY 4.0) License applies to this text.

The CC BY 4.0 License also applies to this TEI XML file.

http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0FC3-8
Tagebuch 1920-1922 978-3-7001-2006-3 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1993 1920-1922 340 500 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

Annotation according to TEI/P5.

All end-of-line hyphenation has been removed: any remaining hyphenation occurred within the line

personal names, place names, dates

München Berchtesgaden

9/8 München. Traum,― auf der Praterstr. ― mit irgend einer Frauensperson (H. K., aber ganz anders aussehend, gutmütig und commun) ― eine Holzhütte, weiß neu gestrichen (quasi als Haus), leer, zugänglich, ich führe die Frau hinein, zu unverblümtem Zweck, als wäre dies eben das rechte Haus (weil man ungestört bleiben würde).― Eigentlich immer Minderwerthigkeitsträume.―

Zwanzigster Geburtstag Heinis; telegr. ihm.―

Besuche Gerty Rh.; in derselben Gasse, wo voriges Jahr die Scheidung stattfand. Ende Sept. siedelt sie nach Wien, von ihrem Mann fort; Gesang, vielleicht Bühne.―

Zu Gl.s. Die beiden „alten Damen“. M. G. hatte neulich in Urfaust die Marthe recht schwach gespielt.― Ihre Hoftheaterstellung hier eine Sinecure ― Ehrgeiz keiner, sagt sie selbst.― Ich solle doch O. „zurücknehmen“.― Wir reden von Würnitz, Kirchau,― alten Zeiten …

Mittagessen „Jahreszeiten“.―

Im Rheinischen Hof;― Dora mit den zwei jungen Buben kommt aus Partenkirchen an. Begrüßung.― Spricht und erzählt gleich von O.

In die Ausstellung. Theaterabtheilung.― Zusammentreffen vor dem Marionetten-Th. mit Dora, ihrem Mann und den Buben. ― Brann kommt, weist uns die Plätze an; „Faust“. Mit dem jüngsten hinter die Scene.― Wir nachtm. mit Brann im Restaurant.―

In der Halle R. H. mit Dora,― die durch den jetzigen Stand der Angelegenheit mit O. sehr bewegt ist und die Schwere des Conflicts sehr begreift. Theilt mir übrigens mit, dass G. gerade im Mai in M. gewesen sei.―