Samstag, 9. September 1922 1922-09-09 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
Sonnenfelsgasse 19 1010 Vienna
Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

The Creative Commons Attribution 4.0 International (CC BY 4.0) License applies to this text.

The CC BY 4.0 License also applies to this TEI XML file.

http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0FE2-5
Tagebuch 1920-1922 978-3-7001-2006-3 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1993 1920-1922 352 500 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

Annotation according to TEI/P5.

All end-of-line hyphenation has been removed: any remaining hyphenation occurred within the line

personal names, place names, dates

Berchtesgaden

9/9 Berchtesgaden.― Vm. nach Königssee gefahren; spazierte über die Schönau zurück.

Mittags kamen (wir saßen eben bei Tisch) Hr. Stößler, Frau und Tochter. Frau St. die Dame, die seit Jahr und Tag im Europe wohnt Salzburg, vorigen Winter mit O. zusammen und mich einmal besuchte (um mich für O.s Rückkehr zu interessiren) … „Auch“ (muß ich leider sagen) eine désœuvrée ―; ihr Mann reicher Exporteur, Amsterdam, Hamburg, Wien, besucht sie oft (nicht geschieden) ― Altenberg Loos-Kreis ―

― Nachher alle Conditorei; harmlose Gespräche über die Zeitläufte.―

― Ich „heim“, am Verf.― Treffe später spazierend O. und Lili;― nachtm. wie immer zusammen.― O. spricht von Frau St. ― wie anspruchsvoll ― ― und daß sie sich ihren Hausfrauenpflichten entziehe.―

Früh erzählt mir O. ihren Traum;― sie werde zu Beer-Hofmann’s gerufen ― ein Feuer brenne unter Mirjams Polster;― Richard erregt, Paula theilnahmslos, O. löscht, hilft; Richard dankt ihr überschwenglich, sie möge nun oft herüberkommen!