Freitag, 29. September 1922 1922-09-29 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0FF6-F
Tagebuch 1920-1922 978-3-7001-2006-3 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1993 1920-1922 361 500 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien

29/9 Traum, von einer schweren Erkrankung Julius; ich weine nach Gisa’s Mittheilung davon. Sie oder wer andrer fragt mich, ob ich um wieder jung zu werden, die Gestalt des „süßen Mädel“ … gemeint ist mein Werk und meinen Ruhm hergeben möchte; ich erwidre ein überzeugtes Nein.―

― Brief von O., sehr guter Stimmung aus Gremsmühlen. So wenig ich es ertrage, dass es ihr schlecht geht, so spürt ich und spüre manchmal eine häßliche Auflehnung gegen die Ungerechtigkeit die mir darin zu liegen scheint, dass sie ein so viel leichtres Leben hat wie ich.―

Cottagesanat.― Diathermien.―

Dictirt Briefe etc.―

Nm. an der Fr. d. R.― (Novelle.) ―

Helene, und Gisela zu Besuch.

Redoutensäle, mit V. L. Stella (Helene Thimig) die Akustik, allgemeine Klage, besonders schlecht ― hörte keine dreißig Worte den ganzen Abend.―

Im Regenguß in L.s Auto zur Oper, wo Dr. L. (und Mimi Schn., seine Secretärin) warteten,― sie führten mich zur Haltestelle.―