Dienstag, 2. Jänner 1923 1923-01-02 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1055-2
Tagebuch 1923-1926 978-3-7001-2119-0 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1995 1923-1926 009 480 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien

2/1 Traum: ich rutsche oder rodle eine mäßig beschneite Straße aufwärts, sehr rasch, im Gebirge, etwa Heiligenkreuzer Gegend ― oder Semmering;― mir entgegen ein ältrer Herr, etwa Professor, der im vorbei fahren mir eine Art Warnung wegen meines schnellen Fahrens zuruft ― bin oben, jetzt kommt bald die Straße, die ich einbiegen muß, zum „Rabenstein“ (was im Traum keineswegs die funeste Bedeutung hat, sondern irgendwie mit Steinriegl (Sofienalpe) oder dem Bärenwirtshaus am Semmering zusammenhängt). (Der Rabenstein vielleicht unbewußte Association mit der Allee von Gehenkten (Maskenleihanstalt in der Novelle) ― oder dem s.z. Tanzmeister Rabensteiner (den ich neulich von Tanzschulen sprechend bei Salten zu erwähnen vergaß).―)

Vm. Friseur, Manicure u. dgl.―

Sonnig; kurzer Nachmittagsgang. (Mein Catarrh will heuer nicht verschwinden.) ―

Rich. Specht erscheint; nicht sehr glücklich von seiner Ehe sprechend; nach O. fragend; ob sie ihren „Wahnsinn“ einsehe;― er glaube ― ja, nach Almas Bemerkungen.―

An „Fr. d. R.“ ―

H. K. bei mir, zeigte ihr die japanischen Sachen.― Unsre beiderseits anfangs sehr schlechte Laune besserte sich.―