2/1 Traum: ich rutsche oder rodle eine mäßig beschneite Straße aufwärts,
sehr rasch, im Gebirge, etwa Heiligenkreuzer Gegend ― oder Semmering;― mir
entgegen ein ältrer Herr, etwa Professor, der im vorbei fahren mir eine Art
Warnung wegen meines schnellen Fahrens zuruft ― bin oben, jetzt kommt bald
die Straße, die ich einbiegen muß, zum „Rabenstein“ (was im Traum
keineswegs die funeste Bedeutung hat, sondern irgendwie mit Steinriegl
(Sofienalpe) oder dem Bärenwirtshaus am Semmering zusammenhängt). (Der
Rabenstein vielleicht unbewußte Association mit der Allee von Gehenkten
(Maskenleihanstalt in der Novelle) ― oder dem s.z. Tanzmeister Rabensteiner
(den ich neulich von Tanzschulen sprechend bei Salten zu erwähnen
vergaß).―)
Vm. Friseur, Manicure u. dgl.―
Sonnig; kurzer Nachmittagsgang. (Mein Catarrh will heuer nicht
verschwinden.) ―
Rich. Specht erscheint; nicht sehr glücklich von seiner Ehe sprechend; nach
O. fragend; ob sie ihren „Wahnsinn“ einsehe;― er glaube ― ja, nach Almas
Bemerkungen.―
An „Fr. d. R.“ ―
H. K. bei mir, zeigte ihr die japanischen Sachen.― Unsre beiderseits anfangs
sehr schlechte Laune besserte sich.―