10/1 Vm. bei Gisa;― Bank (Begegnung Prof. Redlich ― politisches und
finanzielles, Besetzung Ruhrgebiet, Ratschläge für Amerika); bei Scofield
Thayer (in amerik. Angelegenheit um Rath fragen, da Verleger Knopf
unberechtigt „Weg ins freie“ ankündigt, worüber Seltzer, ebenso
unberechtigt, sich irritirt, als wenn er Rechte hätte).―
Bei V. L.,― dann bei Julius’ zu Tisch.― Ob er das Rothschildspital
übernehmen und Wieden aufgeben solle. Ja ― ―
― Träumte heute Nacht (zum ersten Mal glaub ich) von W. Gr., er saß, oder
ich? am Klavier (bei uns im Salon) ― es handelte sich darum, an welche Stelle
in einem Concert seine Composition zu stellen sei, die ich vortheilhaft
placirt wünschte, ich war für die Mitte,― doch war ich gegen die
Violinsonate, die für mich mit zu peinlichen Erinnerungen verbunden sei (ich
sprach mit niemandem,― er war vielleicht gar nicht da).―
H. K. bei mir, mit Cyclamen; Karte von Walter; ich sprach von der Congruenz in
meiner jetzigen Production und Erotik.