15/2 Träume u. a., daß ich mit Heini in irgend einer fremden Stadt
in einer Buchhandlung bin. Ich finde einzelne Bände von einem
französ. Rousseau’schen Roman (D.: lese Zola von Lucy übersetzte
Nana mit mäßigem Behagen!) ― ärgere mich; (er heißt Madame ―
A. und ein Frauenname, der mit A anfängt), äußere zu Heini:
So was kann doch nur bei Heller vorkommen (er ist zugleich sichtbar,
aber mit langem weißen Bart, entfernt und unhöflich) ― man denke
sich z. B., daß man in einer Pariser Buchhandlung von Schillers
Geisterseher nur einige lose Bände fände.― Dann les ich einen Brief
an mich, von Gusti Glümer;― eine Seite, am Schluß heißt es
(ungefähr): „Es geht Ihnen sehr gut, wie man hört. Die Weiber sind
hinter Ihnen her.“ Und dann, eine Zeile für sich: Baum, blühe!― (V. L.
telef. mir neulich aus Edlach, sie „blühe“.) (Die Deutung wurde
durch einen folgenden (oder vorhergehenden?) Traum noch klarer.)
Dictirt an den drei Novellen.―
Nm. mit Heini eine Skriabin Symphonie (Dritte) und Vierte Beethoven, der
Kolap vorgespielt.
Den Nachm. ziemlich vertrödelt.―