Donnerstag, 15. Februar 1923 1923-02-15 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1081-F
Tagebuch 1923-1926 978-3-7001-2119-0 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1995 1923-1926 025 480 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien

15/2 Träume u. a., daß ich mit Heini in irgend einer fremden Stadt in einer Buchhandlung bin. Ich finde einzelne Bände von einem französ. Rousseau’schen Roman (D.: lese Zola von Lucy übersetzte Nana mit mäßigem Behagen!) ― ärgere mich; (er heißt Madame ― A. und ein Frauenname, der mit A anfängt), äußere zu Heini: So was kann doch nur bei Heller vorkommen (er ist zugleich sichtbar, aber mit langem weißen Bart, entfernt und unhöflich) ― man denke sich z. B., daß man in einer Pariser Buchhandlung von Schillers Geisterseher nur einige lose Bände fände.― Dann les ich einen Brief an mich, von Gusti Glümer;― eine Seite, am Schluß heißt es (ungefähr): „Es geht Ihnen sehr gut, wie man hört. Die Weiber sind hinter Ihnen her.“ Und dann, eine Zeile für sich: Baum, blühe!― (V. L. telef. mir neulich aus Edlach, sie „blühe“.) (Die Deutung wurde durch einen folgenden (oder vorhergehenden?) Traum noch klarer.)

Dictirt an den drei Novellen.―

Nm. mit Heini eine Skriabin Symphonie (Dritte) und Vierte Beethoven, der Kolap vorgespielt.

Den Nachm. ziemlich vertrödelt.―