Donnerstag, 22. Februar 1923 1923-02-22 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
Sonnenfelsgasse 19 1010 Vienna
Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1088-8
Tagebuch 1923-1926 978-3-7001-2119-0 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1995 1923-1926 027 480 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Edlach Hotel Edlacherhof

22/2 Edlach. Vor 4 erwacht, kaum mehr geschlafen; Traum: daß Heini am Tisch (etwa meiner Eltern Speisezimmer) auf meinem Schoß sitzt (sich an mich klammernd ― etwa Vampyr (Hans Müller)), irgend was heitres sagt, ungefähr als wäre ich Schwarzkopf oder etwas von ihm; ich weise ihn nicht deswegen, sondern darum zurecht, weil er mich immer unterbricht, öfter mit schlechten als mit guten Witzen. Dann bin ich Alserstraße Ecke Langegasse (D.: Doppelnovelle ― die Maskenleihanstalt!― Zugleich nahe von V. L.s Wohnung),― könnte noch beim Optiker mein Glas holen (thatsächlich ist der Optiker Fritsch in der Nähe, indess hab ich thatsächlich mein Weitglas in der Währingerstr. in Reparatur … („ich will klar sehn!“)) ― es fällt mir ein, da ich so früh in Wien bin, könnte ich noch Cl. P. telefoniren und sie besuchen.―

― Vor der Abreise bei V. L. im Zimmer;― sehr bewegt von dem gestrigen Gespräch. Sie begleitet mich hinab.―

Im Wagen zur Bahn. Die vielfältigen Payerbacher Erinnerungen. An dem Haus vorbei, wo 1900 O. und Liesl gewohnt ― schwer ums Herz von Vergangenheit und Gegenwart.

Im Coupé Carlyle franz. Revolution weitergelesen.―

Ankunft Wien.

Gegen Abend H. K. und Walter Pf.―