Samstag, 7. April 1923 1923-04-07 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-10B4-6
Tagebuch 1923-1926 978-3-7001-2119-0 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1995 1923-1926 042 480 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien

7/4 Traum: Heini soll den Fritz in Liebelei spielen ― ich erfahre, daß O. die Christine spielen soll ― doch fürchte ich Gegendemonstrationen wegen ihres Benehmens gegen mich. Dann, auf der Bühne, vorn links, an einem Tisch eine Schauspielerin einen Brief schreibend,― nicht etwa als Stück gesehen, sondern als wäre dies ihre Art; sie blinzelt zugleich einem oder zwei Herren zu, die gegenüber quasi auf der Gallerie oder in einem andern Hotel sitzen.―

Vm. bei Gisa.

Dann zu Maler Horovitz. Berthe Brevée, die gestern Nachts ankam. Wir fahren Pension Kramer, wo sie ein Zimmer aufnimmt; gehn zu mir nach Hause, sie speist mit uns.―

Erkrankung der Köchin; aerztliches.―

B. B. bleibt mit Lili zurück; ich zu Paulsen ins B. Th. er erzählt mir amüsant über die Intriguen der Betriebsräthe, das Verhalten des (christl.sozialen) Unterrichtsministers Schneider; die passive Resistenz gewisser Schauspieler;― unwahrscheinlich, dass er sich halten kann. ― Ich überlasse ihm bedingungsweise die Beatrice,― für Jänner 24,― doch wünsch ich den Termin gewahrt, falls ich ihm dafür ein neues Stück überlassen könne.

― Lili stellt Abends die komische Frage an mich: Wann hat der erste Mensch gemerkt, daß er kein Affe mehr ist?―