Sonntag, 27. Mai 1923 1923-05-27 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-10E6-E
Tagebuch 1923-1926 978-3-7001-2119-0 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1995 1923-1926 058 480 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien

27/5 Im Schlafwagen Traum: Vorlesung in Daenemark; ich lese Hirtenflöte vor,― merke man hat mir den Anfang gestrichen; ich überlege, wie ichs nun mit dem Schluß machen soll;― neben mir reden laut Klenau mit noch jemandem,― ich ergreife die günstige Gelegenheit und erkläre, daß ich die Vorlesung abbreche. Auch Sophus Michaelis ist im Traum (dessen Novellensammlung ich eben zu lesen angefangen).― Lese im Coupé Verführer; Notizen dazu.

Ankunft Wien 3 Uhr Nm. Heim. Die Kinder sehr gut aussehend. Heinis Erfolge in „Juden“ und Borkman. Unter den vielen Briefen die Antwort der Steuer, die auf einer Valutenkursberechnung von Ende 21 beruht. Sehe neuen Aerger voraus.― Die Verstimmung hält sich nicht lang. Sonderbar, daß ich bei der Rückkehr von einer Reise das Fehlen Olgas schmerzlicher als sonst empfinde;― bis zu Wittwermelancholie.―

― Die Briefe durchgesehn; und Notizen.