Montag, 2. Juli 1923 1923-07-02 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-110A-6
Tagebuch 1923-1926 978-3-7001-2119-0 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1995 1923-1926 065 480 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Baden-Baden

2/7 B.-B. Vm. Begegnung mit Minnie Benedict (jetzt Gfn. Schaffgotsch); sie lebt sehr zufrieden auf ihrem Gut in N. Oe. Ihre Erkundigung nach O.;― u. a. fragt sie, Unselbständigkeit O.s vermuthend, ob ich nicht z. B. fürchte, dass sie überfahren wird.―

Postauto Bühlerhöhe, Sand;― zu Fuß Hundseck, was mir sehr gefällt. Dort „Dovidl“ Bach mit Frau. Ich besehe Zimmer und speise vortrefflich. Bach begleitet mich bis Plättig (mir von seiner artillerist. Militärzeit erzählend), ich über Grobbachfälle Lichtental nach Haus. (4½ Std.)

N. d. N. im Garten von Gr. L. und in ihren, auch eben eingerichteten Wohnräumen mit Frau Soscha und einem Dr. Freund (?) ―

Traum in der ersten Nacht hier. Ich spreche Dr. Lichtenstern in einem Hausthor etwa Garnisongasse; ob er bald nach Venedig zu seiner Frau fahre; er bejaht, aber deutet mit Thränen in den Augen an, daß bald Scheidung erfolgen werde. Ich erwidre, daß ich aus Erfahrung wisse, wie bitter dergleichen sei, dass es aber doch das beste.