Freitag, 21. Dezember 1923 1923-12-21 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-11B5-4
Tagebuch 1923-1926 978-3-7001-2119-0 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1995 1923-1926 106 480 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien

21/12 Träume: eine Art Theaterstück, das zugleich Wirklichkeit ― ; eine Frau, in einem kleinen Zimmer; ein (unsichtbarer) Mann; irgend was mörderisches ist vorgefallen, Dolchstich er oder sie?,― sie hat plötzlich den Rücken nackt durch zerrissenes Kleid, es ist etwa die Wilke (Deutung: Heini sagte gestern, daß man ihr vielleicht die Irene Herms geben würde) ― irgendwie steht C. P. mit dem Vorfall in Zusammenhang, sie darf aber nichts wissen, ich gehe mit ihr in trübem Wetter eine Straße, Vorort Wiens, hügelig,― uns zugewendet, reliefartig zwei Häuser, das eine ein Gasthof, zum braunen Hirschen, rother Ziegelbau, ich sage zu C. P., wie sehr sich der Gasthof verändert (gestern Restaur. brauner Hirsch!),― in der Mitte der Straße eine Art Schlot, aber nur eine Wand, die zusammenklappt wie eine Decoration, es ist irgendwie die Spinnerin am Kreuz.―

Gestern Nachts hatte Moissi wegen des Eins. Wegs noch angerufen, ich telef. in gleicher Angelegenheit mit Herterich und Geiringer und Gustav.―

Besorgungen, dann bei C. P.; ihre Empfindlichkeit,― daß ich mich „nicht zu ihr bekenne“, Eifersüchtelei, ich setze ihr den Kopf zurecht.

Nm. kommen die Bücheretageren und der Schreibtisch für Heini.

Mit Heini achte Mahler;―

dann mit ihm „Deutsches Haus“ genachtm.;

in den Kammerspielen mit ihm; Yvette Guilbert und ihre kleine Truppe.― Mit Hans Jacob über seine Angelegenheiten.