Montag, 11. Februar 1924 1924-02-11 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-11E9-A
Tagebuch 1923-1926 978-3-7001-2119-0 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1995 1923-1926 124 480 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien

11/2 Traum von einem Wald; am Rand stehen Gusti und Mizi G.; viel jünger und größer, ich habe sie anfangs nicht erkannt, und sage es. Sie stehn etwas abgewandt und gleichgiltig ― ferner träum ich, daß ich in einem Amt, etwa Paßbureau zu thun, wegen Passes für die Kinder (Gespräch gestern mit Lili, ob sie ev. mit Heini nach Grado will) ― irgend welche Schwierigkeiten, ich sitze auf einem Sessel, eine (nicht recht erkennbare, schlanke) Beamtin feuchtet meine Brust mit Alcohol od. dergl. aus einer Flasche an,― ich wundre mich, dass sie meine Herzschmerzen, die ich selbst nicht verspürt, erkannt hat;― habe am Morgen thatsächlich Herzweh (leichten Grades). (Beziehung auf Trennung von den Kindern;― ferner auf Ratschläge Kolaps wegen Medicamenten.) ―

Dictirt Briefe, aphorist.

Nm. an Aphorismen.―

Franz Werfel besucht mich. Lese ihm die „Hierarchie des Worts“, wir unterhalten uns lang über die einschlägigen Fragen. (Möglichkeit andrer Doppelpyramiden.)

Z. N. Böhm; nachher spielt Heini Zauberflöte und Lohengrin.―

Lese nochmals die Erzählung von C. P.; zwei Drittel conventionell, der Schluß empfunden, fast dichterisch.