Freitag, 25. April 1924 1924-04-25 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1233-6
Tagebuch 1923-1926 978-3-7001-2119-0 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1995 1923-1926 145 480 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien

25/4 Traum neulich von O.,― u. a. daß sie irgendwo an einem Tisch sitzend mir unwillig die linke Hand entgegenstreckt.

Träume heute u. a.; eine Art Bühnenvarieté ― ein Chor von 6 Personen steht vorn („Sechs Personen suchen einen Autor …“);― rechts als zweite Olga,― sehr dick und ordinär aussehend, Rücken stark decolletirt; neben ihr Ecke, Wilh. Grosz ― in Costume eines Torero;― (ich sehe sie im Traum zum ersten Male zusammen) („O Spanien!“ ―) (die Figur der Choristin in meiner neuen Novelle) ― sie wirft sich auf die Kniee (in ihrer Rolle) und fängt laut zu singen an ― Heini, neben mir, sagt: Wie dick die Mutter geworden ist! (Gestrige Bemerkung der Frau Kaschenreuther über O., nach C. P.) ―

Vm. bei der Hofrätin.― Allerlei französ. Übersetzungangelegenheiten, sowie persönliches von Géraldy.― Gab ihr die von C. P. übersetzten Gedichte.―

Bei V. L.; die vielfach verstimmt ist, u. a. auch wegen der finanz. Schwierigkeiten ihres Bankbruders.

Las „Je t’aime“ von Sacha Guitry.―

Major Michel bei mir; wünscht meine Intervention bei Frau Schmutzer wegen der durch ihres Vaters Tod freigewordnen Wohnung.―

Im Rmdth.; mit C. P. bei „Je t’aime“. Elisabeth Bergner entzückend.

― Mit C. P. im Münchner Hof genachtm.―