25/4 Traum neulich von O.,― u. a. daß sie irgendwo an einem
Tisch sitzend mir unwillig die linke Hand entgegenstreckt.
Träume heute u. a.; eine Art Bühnenvarieté ― ein Chor von 6
Personen steht vorn („Sechs Personen suchen einen Autor …“);―
rechts als zweite Olga,― sehr dick und ordinär aussehend, Rücken
stark decolletirt; neben ihr Ecke, Wilh. Grosz ― in Costume eines
Torero;― (ich sehe sie im Traum zum ersten Male zusammen)
(„O Spanien!“ ―) (die Figur der Choristin in meiner neuen
Novelle) ― sie wirft sich auf die Kniee (in ihrer Rolle) und fängt
laut zu singen an ― Heini, neben mir, sagt: Wie dick die Mutter
geworden ist! (Gestrige Bemerkung der Frau Kaschenreuther über O.,
nach C. P.) ―
Vm. bei der Hofrätin.― Allerlei französ. Übersetzungangelegenheiten,
sowie persönliches von Géraldy.― Gab ihr die von C. P. übersetzten
Gedichte.―
Bei V. L.; die vielfach verstimmt ist, u. a. auch wegen der
finanz. Schwierigkeiten ihres Bankbruders.
Las „Je t’aime“ von Sacha Guitry.―
Major Michel bei mir; wünscht meine Intervention bei Frau
Schmutzer wegen der durch ihres Vaters Tod freigewordnen Wohnung.―
Im Rmdth.; mit C. P. bei „Je t’aime“. Elisabeth Bergner entzückend.
― Mit C. P. im Münchner Hof genachtm.―