Montag, 11. August 1924 1924-08-11 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-129F-D
Tagebuch 1923-1926 978-3-7001-2119-0 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1995 1923-1926 172 480 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Celerina

11/8 Celerina ― Nächtliche Zahnweh (Pressen!); dann Traum, von Auernheimer, der als Zahnarzt, unfreundlich mich untersucht und zum Extrahiren räth.

Dann, in einer Art Pfeifenfutteral, oder Geigenfutteral ― ein fischdünnes weibliches Wesen, unklar, ob todt oder schlafend; unnatürlich klein und gebrechlich und irgendwie unappetitlich; als wäre sie schon sezirt. (Gespräch mit Dora!)

― Vm. in St. Moritz;― Blumen und verzuckerte Früchte für Dora.― Zurück über Kulm.―

Es kommen Michaelis’ (auf der Rückreise) speisen bei mir. Zum Caffè kommt O. mit Heini und Lili aus Zuoz.― (Dora und O. sprechen sich „seither“ zum ersten Mal. Dora hatte Angst davor gehabt.) ― Zur Bahn, Heini photographirt;― Mich.’ reisen ab.―

O. mit den Kindern in der Hall; ich, wenig wohl in meinem Zimmer.― Dann im Hotelgarten mit ihnen; um 6 fahren sie nach Zuoz zurück.―

Ich spaziere nach Samaden und zurück; nehme zu Haus einen Thee.―

Brief von C. P. (aus Seelisberg);― vorläufig ists mir ausschließlich unbequem, daß wir uns bald wieder treffen sollen.―

V. L. telefonirt aus Locarno;― sie wollen hieher übersiedeln.―