Mittwoch, 15. Oktober 1924 1924-10-15 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
Sonnenfelsgasse 19 1010 Vienna
Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-12E0-2
Tagebuch 1923-1926 978-3-7001-2119-0 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1995 1923-1926 195 480 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien

15/10 Traum gestern: dass (Cottagegasse) ein Haus für mich gebaut wird; meins hab ich verkauft; eigentlich seh ich nur den eingeplankten Bauplatz;― viel zu klein, wie ein Sarg, denk ich;― neben mir, für Richard, ein nur wenig größrer ―; ich frage mich ― wohin die Bibliothek ― ? und überlege, wie ich das frühere Haus zurückkaufen könnte.

Besorgungen in der Stadt.

Nm. Briefe.― O. packt oben …

Gemeins. Nachtm.―

Ich fahre mit O. auf die Bahn. Sie ist innerlich feindselig, bei harmlosem Gespräch. Ihre Empfindung: Wie gemein, dass er mich wieder von Lili trennt …― Auf der Bahn zufällig Speidels die Elly Petersen ― (Hirschfeld) auf die Bahn bringen (waren gestern bei mir).― Abschied mehr höflich als warm.―

Mit Speidels heim.―

Empfindung zu Hause zwiespältig … Gut, dass sie wieder fort. Und … Wie schmerzlich, dass sie wieder fort ist.―

Telef. mit C. P., die unerträglich, worauf ich abläute.

Am Nachm. war Frl. Küchler wegen franz. Lect. dagewesen;― Tochter des Prof. K., bei dem O. neulich war;― Trutscherl, nein. Indess auch Dora, die, offenbar von O.s Wesen tief aegrirt, gleich ging.