Montag, 27. Oktober 1924 1924-10-27 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-12EC-6
Tagebuch 1923-1926 978-3-7001-2119-0 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1995 1923-1926 199 480 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien

27/10 Vm. Hr. Zbinden;― ich möge nach Schweden einen Brief wegen Holzapfel-Nobelpreis schreiben.― Ja, sobald ich gefragt werde.―

Hr. Rolf Heydner, eine Art Geschäftsmann zwischen Amerika und Oesterreich; reist jetzt hin;― komischer Antrag Frl. [Matullich], ich möge ein Napoleonstück (nähre Angaben) schreiben ― Meine Stellung dort,― und der ständige Betrug an mir. ― Weise vorläufig Hrn. H.s Anerbieten, allerlei persönliche Schritte (ev. bei Nation) zu unternehmen, zurück.

Ein Traum heute Nacht: Bahnhof, etwa wie Westbahnhof, aber es ist etwa Frankfurt; der Zug vor der Abfahrt, ich stehe neben dem Geleise; Olga und Lili sind im Coupé; ich wünschte, sie zeigten sich am Fenster; aber sie bleiben verborgen; der Zug fährt ab;― es ist früh, fünf, ganz dunkel nun und leer der Perron;― es liegt vor mir eine schwarze Sämisch Leder Tasche,― gehört sie Olga? ―; und den Perron verlassend ― was soll ich so früh in der dunkeln noch schlafenden trüben fremden Stadt thun,― und sehe mich irgendwie durch die leere Halle ins Freie schweben. Dann bin ich irgendwie im Hotel, oder auf einem Platz, wieder Frankfurt ― erinnerlich ist mir nur etwas von rothen Möbeln.―

― Dictirt „Therese“ (der Sohn) neu begonnen.―

Nm. die Bemerkungen zum Diagramm weiter.

Abds. H. K., die heute wieder einmal angenehm auf mich wirkte.―