27/1 St. Moritz. Schlief schlecht unter der Nachwirkung des gestrigen
Gesprächs. Allerlei Träume ― u. a. irgend eine Autopartie, mit
Lichtenstern!, nach „Maggiore“ (Locarno … doch kann ich den Namen nicht
finden),― suche durch Dörfer und unterirdische (Bazar?) Gänge irrend das
Auto;― nehme dann, an einem Wirtshaustisch Abschied, küsse Franzl aufs Haar,
das nun weiss wird, weil mein Schnurrbart gepudert war;― im Burgtheater,
Hamlet, in meiner Bearbeitung, die ich aber nicht kenne, wird aufgeführt ―
ein Herr Falk spielt den Hamlet (Große Scene!) ― ich eile ins Parquet
(Generalprobe), mein Platz ― in den letzten Reihen ― ;― später bin ich
mit 2 Herren auf der Suche nach einem Herrn, der mit P. anfängt, ungern
begebe ich mich in die Vorhalle eines Stundenhotels, auf der Wieden (das
ich nie betreten);― Herr P. wird zu meiner Befriedigung gleich gefunden;―
ich wirke irgendwie detectivistisch (― las eben Frank Heller;― ferner
Situation aus der Traumnovelle).
Zu O. nach Campfèr, speiste an ihrem Bett. Las ihr die Bemerkungen zum
Diagramm vor, wir redeten lang darüber. ― Später über persönliches;
insbesondre wegen C. P.; was sie nun vernünftiger betrachtet.― Ihre
Idee, von hier, ev. mit Frau Gonzala nach Italien zu fahren, hauptsächlich,
weil sie in B.-B. nicht bleiben will; wegen Familienverwicklungen im Hause
L.―
― Im Hotel an „Therese“ weiter gestrichen.―