Dienstag, 27. Jänner 1925 1925-01-27 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1348-E
Tagebuch 1923-1926 978-3-7001-2119-0 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1995 1923-1926 224 480 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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St. Moritz

27/1 St. Moritz. Schlief schlecht unter der Nachwirkung des gestrigen Gesprächs. Allerlei Träume ― u. a. irgend eine Autopartie, mit Lichtenstern!, nach „Maggiore“ (Locarno … doch kann ich den Namen nicht finden),― suche durch Dörfer und unterirdische (Bazar?) Gänge irrend das Auto;― nehme dann, an einem Wirtshaustisch Abschied, küsse Franzl aufs Haar, das nun weiss wird, weil mein Schnurrbart gepudert war;― im Burgtheater, Hamlet, in meiner Bearbeitung, die ich aber nicht kenne, wird aufgeführt ― ein Herr Falk spielt den Hamlet (Große Scene!) ― ich eile ins Parquet (Generalprobe), mein Platz ― in den letzten Reihen ― ;― später bin ich mit 2 Herren auf der Suche nach einem Herrn, der mit P. anfängt, ungern begebe ich mich in die Vorhalle eines Stundenhotels, auf der Wieden (das ich nie betreten);― Herr P. wird zu meiner Befriedigung gleich gefunden;― ich wirke irgendwie detectivistisch (― las eben Frank Heller;― ferner Situation aus der Traumnovelle).

Zu O. nach Campfèr, speiste an ihrem Bett. Las ihr die Bemerkungen zum Diagramm vor, wir redeten lang darüber. ― Später über persönliches; insbesondre wegen C. P.; was sie nun vernünftiger betrachtet.― Ihre Idee, von hier, ev. mit Frau Gonzala nach Italien zu fahren, hauptsächlich, weil sie in B.-B. nicht bleiben will; wegen Familienverwicklungen im Hause L.―

― Im Hotel an „Therese“ weiter gestrichen.―