Mittwoch, 25. Februar 1925 1925-02-25 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1365-D
Tagebuch 1923-1926 978-3-7001-2119-0 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1995 1923-1926 230 480 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien

25/2 Gleich nach dem Einschlafen Gedankenflucht im Halbtraum;― der Schluss war irgend ein Local (Schenke),― mit viel Menschen;― aber maskenhaft; bärtig, ich denke: wie seltsam, dass ich alle diese Gesichter schaffe, jedes vom andern verschieden;― ohne dass eins einem wirklichen Menschen entspricht ― (keiner redet);― endlich, abgewendet von den andern nehm ich Einen bei den Schultern, und rede ihn an: „Ich träume und rede doch zu Ihnen, obzwar Sie gar nicht existiren und Sie mich doch nicht verstehen,― und ich Sie selbst gemacht habe,― ich ändre Ihr Gesicht (quetsche es, haue den Schädel an die Wand, modellire es neu, wie Kautschuk) ― und ich rede weiter zu Ihnen ― und Sie leben nicht ― es ist so schrecklich,― in seinen Träumen mit sich allein zu sein.“ (Die Empfindung ist wahrhaft schmerzlich in diesem Traum.)

Vm. bei Gisa.―

C. P. abgeholt, mit ihr bei Würthle, Bilder, u. a. von ihrem Bruder Fredy, nicht unbegabt.―

Nm. am „Roman“ („Therese“).―

Besuch Hocks; Zustände an den Geyer-Bühnen.

Mit H. K. Kino (Ingeborg).―

― Begann U.s Roman zu lesen, der mich, vielleicht nur durch die sehr lebendig erstehende Figur von Stephi fesselte.―