Montag, 9. März 1925 1925-03-09 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1371-F
Tagebuch 1923-1926 978-3-7001-2119-0 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1995 1923-1926 234 480 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien

9/3 Traum von O. (was? ― ich träume oft und meist unklar von ihr). Dann von einem Tagebuch oder Brief des Max Leitner, (Stephis Onkel) in dem er sich beklagt, dass wir (O. und ich) dem Grab Stephis nicht sorgfältige Pflege angedeihn lassen.―

Vm. U.;― ich erzählte ihm den Traum und deutete ihn dahin, dass mir die Compromittirung Stephis durch seinen Roman nicht recht sei; anerkannte die Vorzüge;― gab aber der Überzeugung Ausdruck, dass er die Mutter und andre verletzen werde.―

Dictirt. Briefe, Therese.―

Kolap erzählt mir von einem Gespräch mit Lili. „Ich kann mit der Mutter über alles reden,― aber der Vater versteht mich, auch ohne dass ich mit ihm rede.“ ― Fühlt, dass O. und ich nicht zusammen leben können. „Er leidet, wenn er mit der Mutter zusammen ist,― und ich kann den Vater nicht leiden sehn.“ „Ich weiss, dass mich niemals irgend ein Mensch so lieben wird wie der Vater.“ ― Ich war froh und ergriffen.―

― Zu Tisch Gustaf Linden (Stockholm); sympathisch wie immer.

Z. N. bei Lichtenstern’s, wo ihre Schwägerin und deren Schwester.― Ich blieb nachher noch lange. „Gleiten“.―