Mittwoch, 29. April 1925 1925-04-29 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-13A4-5
Tagebuch 1923-1926 978-3-7001-2119-0 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1995 1923-1926 244 480 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien

29/4 Vm. bei Gisa.― Besorgungen.― Begegnungen, u. a. mit Lili Berger, die indess (Roth) geheiratet hat.―

― Traum von heut Nacht: In irgend einem Saal, getrennt von andern, stehe ich mit Frl. Wagner, einer mir persönlich unbekannten Schauspielerin, die in Liliom Erfolg hatte und auch mir (ohne Erotik) gefiel. (Offenbar tritt sie für Frl. Wagener ein, die die Beatrice spielt und als „Gilda“ mir gefiel.) ― Sie sagt mir: „Ja ich habe Ihnen schon oft ins blaue hinein geschrieben.“ Wir sind besonders zärtlich mit einander und sie sagt „Ah, nach dir kommt keiner ―“ ― Wir werden getrennt ― ich liege im Bett ― hab ich geträumt? ― es war so deutlich ― nein, es kann kein Traum gewesen sein. Blicke auf mir, andre Schauspielerinnen,― undeutlich; Hr. Rub (vom Burgth.): „Wir haben Sie beobachtet … Ihr Gesicht drückte alles aus … Was haben Sie denn geträumt …“ Ich schäme mich; Frl. W. ist plötzlich wieder bei mir und fragt zärtlich „Bin ich Schuld ―“. Ich bin froh ― „ich dachte schon, ich hätte nur geträumt“ …

― Nm. am „Weiher“.―

Abd. bei Richard’s z. N.― Brandes, Frau Rung. Er war unermüdlich im erzählen;― von Lassalle, Anatol France ― spricht viel von seinem Alter.―