Freitag, 6. November 1925 1925-11-06 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1463-E
Tagebuch 1923-1926 978-3-7001-2119-0 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1995 1923-1926 287 480 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien

6/11 Vm. im Sanat. Lili. Paar Worte mit Wiesel.

― Zu Dr. Marton; nur Eirich anwesend. Antrag aus Amerika,― ich solle einen Film schreiben, und zur Inszenirung hinüberkommen.―

Zu V. L.― (Armband.) ―

Zu Tisch Olga;― ich sei „zu wenig lieb“ mit ihr: Ihre Träume von mir.― (Ich hatte heute einen von ihr: ― mit einem tiefen Schmerzgefühl, von ihr scheiden zu müssen.) (Was ich, wie den Traum überhaupt, nicht erwähnte.) (Ich sprach heute mit V. L. darüber, dass wir es den Leuten übel nehmen, wenn wir gezwungen sind, ihnen die Unwahrheit zu sagen.) ―

Der immer wieder (auch heut (oder gestern?)) sich wiederholende Traum, dass ich aus meinem Mund gelbe (Bernstein) und weiße Krystalle nehme,― mir immer wieder sage: also es zeigt sich, dass es doch kein Traum ist. Im letzten wies ich die hübschen durchsichtigen Krystalle (mit eingebrannten Zeichnungen?) vor. Der Traum, früher unaesthetisch und eher unangenehm hat sich allmälig in seinem Wesen verändert.―

Weiter im „Freytag“ gelesen.

Mit Lili Conc. Hubermann, im großen Konzerthaus Saal. Ich hatte nur einen theoretischen Genuss davon.