Montag, 3. Mai 1926 1926-05-03 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1515-5
Tagebuch 1923-1926 978-3-7001-2119-0 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1995 1923-1926 328 480 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Las Palmas

3/5 Las Palmas. Wie immer viel Träume. Gestern von einem Schiff, klein, in dem ich mit Prof. Wiesel fahre. Heute: ich tanze mit V. L. in der Gegend des Donaukanals, nahe Ferdinandbrücke, auf der Fahrbahn (Erinnerung an ihre Demonstration in Wien, auch im Traum die gleiche) ― ; dann träume ich, Erkrankung ihres Gatten,― Canüle;― wie Hr. Meno, der Gatte der schönen Sardinierin, die mich mit Otto König besuchte;― und von dessen Secretair mir V. L. erzählt hatte.

― Träume, dass Lili Scharlach; ein Arzt;― später ein andrer, in Finanzbeamtenuniform,― ah, der Krieg denk ich; er ist der Sohn des Kinderarztes Monti (Collegen von Papa, dessen Todestag gestern war), ich spreche von seinem Vater;― frage ihn, ob man noch immer die Abschuppungszeit für die gefährlichste hielte: er: man sei davon ab; jetzt aber wieder zurückgekommen. Lili (auch Olga) sind bei mir; ich bin empört, dass Lili mit dem Scharlach unter Leute gehe, schicke sie zurück. Bin dann in der Reichsbrückenallee Prater, dann etwa in den Donauauen, eine Art Überschwemmung (Meereswellen, und das Jacques Buch: Uruguaystrom).―

Von C. P. träumte ich (vorgestern) dass sie mit mir, Alma M. und Grethe Kainz soupiren wollte und empört war, als ich erklärte; ich würde mit O. und den beiden Damen essen.―

Las in den letzten Tagen die Badner Novelle, die bis zum Schluss hin (der neu zu machen) nicht übel ist.

Nm. auf den Antonio Delfino. Schönes Schiff. Abfahrt von Las Palmas.―