Freitag, 10. August 1928 1928-08-10 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1852-D
Tagebuch 1927-1930 978-3-7001-2120-6 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1997 1927-1930 180 509 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien Neuwaldegg

10/8 Arnoldos 39. Geburtstag.―

Traum: eine fremde Stadt?, ich in einem Hotelzimmer (unbestimmt) mit V. L., zärtlich,― soll bald zu Hause, resp. in anderm Hotel sein, um ½3 mit Familie,― abreisen. Habe auch noch zu packen.― Verlasse V. L., die noch bis morgen dableibt,― finde den Weg nicht, irgendwie Bahnhofnähe, grüne Vorstadt, frage einen Burschen, der weist mir den Weg;― Art Burgthor; schief, abwärts Weg wie in einen Hof (eine Konstantinopel Erinnerung?) ― bin im Zimmer, will Hängekoffer packen, kaum ½ Stunde Zeit, Schwierigkeiten, komme nicht zurecht; O. ist deutlich da, jünger, etwas provinciell, heiter;― auch Heini aber kaum sichtbar,― ich schlage vor, erst nächsten Tags zu reisen, O. lehnt ab, ich könne ja morgen nachkommen;― es fällt mir ein, dass ich dann heute V. L. noch sehen könnte.

Vm. mit C. P. Neuwaldegg spazieren.―

Lese Nm. Lili Tagebuch 1925,― 26;― es ist nur ein Theil ihres Wesens drin, und nicht der beste ―

Im Garten mit Arn. und O.;― die wieder ganz weich ― ― später spreche ich mit Heini über dieses Wechseln zwischen Härte und Weichheit;― und man weiss kaum je warum und wann.―

Es kamen Julius, Helene und Annie.―

― N. d. N. O. in meinem Zimmer; aufgewühlt, liebevoll,― und doch ohne letzte Einsicht.―