Mittwoch, 5. September 1928 1928-09-05 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-186C-1
Tagebuch 1927-1930 978-3-7001-2120-6 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1997 1927-1930 187 509 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien

5/9 Traum. Irgend eine Ceremonie mit der in schwarz gekleideten O.;― sie fragt, ob wir nun wieder verheiratet sind; ich verneine;― sie wirft was ich ihr gegeben,― ich dachte ein goldner Ring (Hamsun Landstreicher) ― es ist aber der Theil eines schwarzen Schuhleistens … Ich sage ungefähr, schmerzlich bewegt …: Fängt das Mißverstehn schon wieder an. Sie bleibt starr;― wir sind an einem See,― Heini, Lili ― die ihre Wange fest an O.s Wange presst;― Spaziergang ― nah einem kaum sichtbaren Hotel; der Weg, zum Ufer hin, kothig, dann Glatteis, brüchiges Eis;― ich voraus, such eine Art Landungsteg, ein Schiff zu besichtigen;― kann die Meinen nicht mehr finden,― Heini ruft mich,― ich kann ihn unmöglich entdecken.―

Vm. Paula Schmidl in meinem Garten.

Dr. Schinnerer, der während meiner Abwesenheit in meinem Archiv (Zeitungsausschnitte) gearbeitet und viel Anregung gefunden hat. (Die alberne Notiz im N. W. J. über das Monumentalwerk über mich.) ― Ich erzählte ihm allerlei, las ihm autobiogr. Notizen über Ltnt. Gustl, Weg ins freie vor. Er speist bei mir.―

War man so ein paar Stunden abgezogen und wacht zur Wirklichkeit auf, so ist es immer wieder wie ein unfassbares namenloses Graun.―

― Las die 2. Scene „Zug“, feilte ―

H. K. bei mir;― wegen Septemberurlaubs.―

Mit C. P. Kino, „Spione“, im Churhauskeller genachtm.―