Mittwoch, 12. September 1928 1928-09-12 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1873-8
Tagebuch 1927-1930 978-3-7001-2120-6 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1997 1927-1930 189 509 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien

12/9 Traum. In irgend einem großen Saal (Luxushotel) Spielsaal. Lili ist da; auch O. und Heini? ― ich weiss, dass Lili, wie voriges Jahr übermorgen sterben (oder sich umbringen) muss,― sie selbst weiss es nicht, ich denke nach, ob es auf irgend eine Weise zu verhindern sein wird,― unmöglich, bin verzweifelt ―

Brief von O., in aller Verzweiflung, doch Unmuth, ja Überheblichkeit gegen mich, der sich nicht mittheilen will, und sie nicht ruft ― ― Könnte man ihr je mittheilen,― ohne vorauszuwissen, dass jedes Wort, das ihr nicht genehm sie sofort „böse“ macht. Auch ihr das wieder einmal zu sagen,― wäre vergeblich;― es machte sie erst recht böse.― Der Brief verstimmt mich über Gebühr.―

Bei Helene Binder.― Sie ahnte die neuen Conflicte. War viel mit Gisa in Altaussee zusammen.― Allerlei von ihrer Tochter, deren Geliebten St., dem psychoan. Gauner und dem psychoa. Töchterchen ―

― Nm. Correspondenz für morgen geordnet.

― Z. N. C. P.―

Vorher Hr. Fortgang Chicago, aus Wien gebürtig, mit Grüßen von Frl. Anna Jacques (Übersetzerin).―