Freitag, 22. Februar 1929 1929-02-22 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1916-0
Tagebuch 1927-1930 978-3-7001-2120-6 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1997 1927-1930 228 509 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien

22/2 ― Traum: Anruf aus Berlin (während ich zu Bett!) ― ein Steuer(?)beamter ruft an, ob ich einen Brief an eine Bank gesandt, wegen irgendeiner Transaction (irgendwas mit Hypotheken); ja;― er ist auch schon da, Herr mit blondem Schnurrbart und Zwicker, gibt mir quasi Rath nach meiner Frage: Was würden Sie an meiner Stelle machen;― aber eigentlich benützt er nur die Gelegenheit mich kennen zu lernen;― ob die von mir gewünschte Transaction erlaubt ― ? Er: Eigentlich nicht … (Sinn: ich aber könne es mir erlauben) ― ich begleite ihn zur Thür ― Vorzimmer wie Burgring 1;― ein Herr, ältlich kammerdiener- und pompfunebererhaft wartet;― ich höflich ― warum er nicht auch hineingekommen sei ―

Neulich träumte mir, Horch, in seiner dramaturgischen Function, um rasch zu sein, mit Schlittschuhn über eine gefrorene Fläche;― dann über den gleichen See schwimmend, um überall (― Berlin und Wien?) zuerst am Platz zu sein.―

― Vorm. im Phaidon Verlag; sprach Dr. Horovitz und Goldscheider.

― Bei Gustav, wo Max Hiller. Über allerlei Religions- und Christentumschwindel in Friedells (so guter) Culturgeschichte ― und ähnliches. Gustav’s ungeschriebenes Buch ― rathe zum Titel „Erfinden Sie das“. Sein Titel „Kauft bei mir“. Sein allgemeiner Ekel (den er selbst als pathol. empfindet).―

In der Antiqu. Hdlg. Ditta Schneider.―

― Bei Julius’ zu Tisch. (Hans, Ferry, Annie.) ―

Nm. am „Zug“ ― 3. Bild ― und „Sommerl.“.

Mit C. P. Kino, „sieben Adler“ (Colleen Moore); Linde mit ihr genachtm. (in übelster Stimmung) ―