Freitag, 1. August 1930 1930-08-01 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1B23-F
Tagebuch 1927-1930 978-3-7001-2120-6 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1997 1927-1930 356 509 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Sankt Moritz Campfer Pontresina

1/8 St. Moritz. (Nationalfeiertag.) ―

Spazierg. nach Campfèr. Auf dem Weg Rameau. Über Heini. R.s große Sympathie. Ich: Man müßte ihn mehr beschäftigen. Sein Regietalent. Opernregie (Rameau) ― Legal: ― „Gute Kinderstube“, daher auch Schwierigkeiten. R. war sehr herzlich.― Rückweg über Villa Story.―

Zu Tisch mit Ruth (Heini auf dem Julier) ― Über Heini’s Carrière. Auch sie ist für ein Jahr Provinz „hat ihn schon so weit“.―

Nm. am „Zug“. Ohne Glauben.

Um ½7, wie schon von Suz. angekündigt, Frau Denise Heller, mir noch unbekannt; bringt mir das Geld aus Frankreich ― Sympathisch. Von Suz.s ausgezeichneter Übersetzung ― und sonstigen guten Eigenschaften.― War schon in Smoking, für Pontresina, wohin dann mit Heini und Ruth fuhr.

Schlosshotel; von Jacob geladen. Soupirten mit ihm, Martha, ihrer (Stross) Tochter, S. F.s.― Nachher Tanz zugesehn. Zurück.

Erinnerung an 1. 8. 1926, Adelboden;― Lili, Feuerwerk, Funken, der so lang nicht verlöschte.

Traum heut Nacht: In meinem Haus, Garten ― Suz. und ihre mir noch unbekannte Schwester (wie brieflich thatsächlich schon verabredet). Die Schwester dunkel, fast Trauer, sieht etwa aus, wie ich mir Denise H. vorgestellt (die ganz anders aussieht).― Auch C. P. ist da ― allgemein schlechte Stimmung, und ich freue mich, dass sie nächstens ohne C. P. da sein werden.―