Dienstag, 9. September 1930 1930-09-09 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1B4A-4
Tagebuch 1927-1930 978-3-7001-2120-6 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 1997 1927-1930 365 509 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Mariánské Lázně Wien

9/9 Marienbad. Traum; dass ich dem Architekten Sieber eine Rechnung von 3 Millionen 200.000 zu zahlen, und außerdem noch 3 Millionen (wem?) schuldig. Lache, da Zahlung undenkbar. (Deutung: die Nachricht der großen Reparaturen im Hause;― Byron biographisches.) Dann, im Hause von Hugo, der schon todt ― Dämmerhaft, Gerty in Trauer;― ich hab um ½10 zu thun, Abreise oder dgl.― Spreche ― dann mit Hugo, der das Stück von Unruh vertheidigt, zu meinem Aerger, ich spür das opportunist. Verhältnis zu Reinhardt; Hugo lobt die Grundidee des Stücks ― ungefähr: Beschmutzung des Reinen durch Oeffentlichkeit etc.

Abreise gegen Mittag. Im gleichen Waggon Aug. Fechner, „loustic“ wie immer, Anekdoten etc.― Ich lese „Magier“ zu Ende, und Zeitungen.― Fechner Großonkel von Denise Heller,― wodurch die Rede auch flüchtig auf Suz. kam.―

Ankunft Wien 8 Uhr Abd. Ich bringe C. P. nach Haus und finde mein Haus eingerüstet; Arbeiten in vollem Gang.―

― Eine Karte von Suz.― Parte von Fanny Reich, die am 25. August gestorben ist. Ich hatte sie viele Jahrzehnte nicht mehr gesehn. Es ist über 30 Jahre her, dass Bertha Garlan erlebt wurde.―