24/2 ― Träume ziemlich viel, aber selten deutlich;― auch fehlt mir die
Energie zu notiren. Heute: ich mit Heini ― oder Julius im Prater, wo
der Luxuszug für Paris durchfahren wird;― eine Partie Wurstelprater;
eine Bude eigentlich Wohnung, ich denke und wundre mich, dass man direct
aus einem Wohnzimmer in den Zug steigen kann. Ich habe Haßpastillen bei
mir, sie heißen Haïdin;― kleiner Zug (wohl an die Liliputbahn im
Prater gemahnend) hält; wir steigen ein;― auch Olga (?) ist mit;― ich
freue mich, dass wir (Heini, resp. Julius) im Speisewagen essen werden,
sitze mit ihm etwas gedrängt auf mäßig bequemen Fauteuils,― weiss dass
der Zug um 7 Uhr morgen Abend in Paris sein wird;― wie werd ich das nur
machen, um mich ungestört mit Suz. zu treffen ― ? ― ich werde
jedenfalls bleiben, wenn die Kinder schon fort sein werden.
Vorm. bei C. P., die etwas Fieber.
Besorgungen Stadt.―
Bei Suz. Die Kinder.―
Zu Tisch bei Julius’.―
Z. N. bei C. P., die bettlägerig.― Schweigen;― dann ihre Bemerkungen
über das Schweigen, und die übliche Weiterentwicklung der Conversation
ins schlimmere. Einiges Radio im Nebenzimmer erleichtert momentweise. Im
ganzen unhaltbar.―