Dienstag, 24. Februar 1931 1931-02-24 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1BF2-5
Tagebuch 1931 / Gesamtverzeichnisse 1879-1931 978-3-7001-2121-3 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 2000 1931 020 637 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien

24/2 ― Träume ziemlich viel, aber selten deutlich;― auch fehlt mir die Energie zu notiren. Heute: ich mit Heini ― oder Julius im Prater, wo der Luxuszug für Paris durchfahren wird;― eine Partie Wurstelprater; eine Bude eigentlich Wohnung, ich denke und wundre mich, dass man direct aus einem Wohnzimmer in den Zug steigen kann. Ich habe Haßpastillen bei mir, sie heißen Haïdin;― kleiner Zug (wohl an die Liliputbahn im Prater gemahnend) hält; wir steigen ein;― auch Olga (?) ist mit;― ich freue mich, dass wir (Heini, resp. Julius) im Speisewagen essen werden, sitze mit ihm etwas gedrängt auf mäßig bequemen Fauteuils,― weiss dass der Zug um 7 Uhr morgen Abend in Paris sein wird;― wie werd ich das nur machen, um mich ungestört mit Suz. zu treffen ― ? ― ich werde jedenfalls bleiben, wenn die Kinder schon fort sein werden.

Vorm. bei C. P., die etwas Fieber.

Besorgungen Stadt.―

Bei Suz. Die Kinder.―

Zu Tisch bei Julius’.―

Z. N. bei C. P., die bettlägerig.― Schweigen;― dann ihre Bemerkungen über das Schweigen, und die übliche Weiterentwicklung der Conversation ins schlimmere. Einiges Radio im Nebenzimmer erleichtert momentweise. Im ganzen unhaltbar.―