Mittwoch, 25. März 1931 1931-03-25 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1C0F-6
Tagebuch 1931 / Gesamtverzeichnisse 1879-1931 978-3-7001-2121-3 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 2000 1931 029 637 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien

25/3 Traum: dass ich ein etwa fünfj. Mäderl, mit schwarzem Samtmantel (Schulkind) zu einer Thür geleite, die quasi auf den Bahnhof führt; sie soll zu Bruno Walter fahren; ich lasse sie allein stehen; bin dann „zu Haus mit O.“, fühle mich quasi schuldig, dass ich das Kind dort allein stehn gelassen;― Olga ist unbewegt, es ist ja ihr Kind aus erster Ehe;― ein Stiegenhaus spielt noch eine Rolle, unklar.― (Deutung: u. a. ― wie gestern die Thür bei Suz. eingeschnappt, während Rose Marie bei mir stand etc.) ―

Von gestern ein Traum: Suz. wohnt etwa auf dem Semmering;― ich soll oder will hinauf; es wird aber spät; also schon im Dunkel, aber im Schnee wird man doch sehn ― dann bin ich mit Jul. (oder Heini) und noch wem etwa auf dem Weg, Serpentinen wie Pinkenkogel; ich liege in Überzieher auf dem Rücken und gleite, immer an der Böschung vorbei, zu Thal; bequemste Art, und gefahrlos,― warum machen’s die andern nicht auch so.―

Vm. dictirt.― Tgb. 86, Briefe.―

Zu Tisch (mit Kolap) R. L.―

Mit C. P. Abds. (Währinger) Kino: Byrd Südpol.― ―

Allein zu Haus gegessen.―