Mittwoch, 19. August 1931 1931-08-19 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
Sonnenfelsgasse 19 1010 Vienna
Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Vienna 2017

The Creative Commons Attribution 4.0 International (CC BY 4.0) License applies to this text.

The CC BY 4.0 License also applies to this TEI XML file.

http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1CA1-F
Tagebuch 1931 / Gesamtverzeichnisse 1879-1931 978-3-7001-2121-3 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 2000 1931 066 637 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

Annotation according to TEI/P5.

All end-of-line hyphenation has been removed: any remaining hyphenation occurred within the line

personal names, place names, dates

Gmunden Altmünster

19/8 Gmunden. Brief von C. P., der mich ergreift.―

Schönes Wetter.― Spazieren mit O. und Heini nach Altmünster.― Im Boot zurück. Spreche von meinem Vater, der Ethik jener Zeit.

― Mittag im Hotel.―

Nm., auf dem Bett liegend Traum: ich mit O., Heini, Lili um einen Familientisch. Lili blaues Tuchkleid, 15jährig,― ist sie denn nicht todt?― Ihr ernster Blick an mich. Ich halte ihre Hand ― frage O. ― „Könnt Ihr mir schwören, dass ich nicht träume ― ?“ O. beruhigt mich ― Lilis Tod war geträumt, dies ist Wirklichkeit; ich weine vor Glück und wache noch in Thränen auf.―

Wir fahren nach Altmünster Motorboot;― schöner Weg zurück (nachdem wir Traunkirchen aufgegeben).

Brief von Suz., wie sie in ihren Bezügen heruntergesetzt.―

― Nachtmahl im „Schwan“. Immer die Unbehaglichkeit Abend.