Montag, 28. September 1931 1931-09-28 Arthur Schnitzler Tagebuch 1879–1931 Arthur Schnitzler Peter Michael Braunwarth Data creation in LaTeX [for print edition] by Peter Michael Braunwarth Data transformation to XML by Matej Ďurčo Data collation, structural and semantic annotation by Peter Michael Braunwarth Data transformation to TEI by Peter Andorfer Index collation of mentioned places Ulrike Czeitschner Index corrections Martin Kirnbauer Index collation and corrections Martin Anton Müller Austrian Centre for Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences
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http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1CC9-3
Tagebuch 1931 / Gesamtverzeichnisse 1879-1931 978-3-7001-2121-3 Arthur Schnitzler Werner Welzig Obmann der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth Susanne Pertlik Reinhard Urbach Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien 2000 1931 077 637 Tagebuch 1879-1931 - Gesamtausgabe 978-3-7001-0395-0 Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig. Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach Band 1-10

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Wien

28/9 Dictirt Tgb. 94 (Schluss) ― Crim.-Film;― Ruf.―

Suz. auf 1 Minute da.―

― Nm. Beklemmung und Angstgefühl arger Art.―

― Gegen 7 zu H. K., die etwas verkühlt.

Zu Haus allein genachtm.

Auf dem Fauteuil eingeschlafen;― ein angstvoller Traum: auf einer Art Markt- Hafenplatz etwa Paris;― ich bin mit Suz.; sie reist von „Le Contrai“, ein Hafen, ab, u. zw. die [Nord] Küste,― nach Konstantinopel (Deutung: sie besucht gerade heut Nachm. eine Bekannte, die zu Gladys nach K. fährt) ― ich will, im großen Fahrplan nachsehn, wann das Schiff geht; find es nicht recht, bin mißtrauisch berührt von Suz.s relat. Interesselosigkeit ― wann fährt sie? wann kommt sie wieder;― wir sitzen an einem Tischchen im freien; gegen rückwärts ein Hotel, in dem sie gewohnt hat; plötzlich läuft sie davon: hier kommt (ich seh sie nicht) die Frau (das Mädchen?), mit der sie gewohnt hat;― sie sagt, dass Suz. ihr noch 20 Gulden (ungefähr) schuldig;― ich darf es absolut nicht zahlen (Deutung: die Differenz zwischen Ditta und O.;― und die Lecture gestern Abends, Schluss des dummen Romans von Alice Berend, Amerikareise etc.) ― und Suz. stürzt davon;― ich glaube das ganze nicht ― es ist nur Flucht vor mir … und wache, wie nach einem düstern Erlebnis auf.