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Airport 2000, Volume 2
 von Wilco Publishing

getestet von Robin Breyl

Seit ich das erste mal Details über das neue Add-On von Wilco Publishing, "Airport 2000, Vol.2", gelesen habe, konnte ich es kaum erwarten dieses auf meinem Rechner zu installieren.

Ich muss gleich zu Anfang gestehen, dass meine Aufregung sich eigentlich nicht allzu sehr auf die sieben Flughäfen bezog, als vielmehr auf die beigefügten Panels - doch der Reihe nach:

Produktumfang:
'
"Airport 2000, Vol.2" beinhaltet in erster Linie sieben detaillierte Flughafen Szenerien für den Microsoft Flugsimulator in den Versionen FS2000 und FS98. Diese sind:

  • London Heathrow
  • Barcelona
  • Nizza
  • Amsterdam Schiphol
  • Boston, Logan International
  • Miami International
  • Chicago O'Hare

ohare_a320_1.jpg (198960 bytes)Zusätzlich werden sechs teilweise sehr aufwändige Panels mitgeliefert, zu denen auch jeweils ein oder mehrere Flugzeugmodelle installiert werden:

  • Boeing 767
  • Boeing 737-300/400/500
  • Airbus 320
  • MD-83
  • Avro RJ100
  • King Air 350 Business

Zehn Adventures verbinden die Flugzeuge mit den Flughäfen:

  • Chicago O'Hare -> Boston Logan (A320)
  • Miami Int. -> Chicago O'Hare (MD-83)
  • Boston Logan -> Miami Int. (B767-200)
  • London Heathrow -> Amsterdam Schiphol (RJ100)
  • Amsterdam Schiphol -> Barcelona (B737-300)
  • Barcelona -> Nizza (King Air 350)
  • Nizza -> London Heathrow (B767-200)
  • Brüssel -> Barcelona (B737-300)
  • Frankfurt/Main -> London Heathrow (King Air 350)
  • Atlanta Heartsfield -> Miami Int. (B737-300)

nizza_night.jpg (72314 bytes)Die letzten drei Adventures verknüpfen dabei Flughäfen aus den Vorgänger Produkt "Airport 2000, Vol.1" mit denen des Volume 2. Man kann sie jedoch auch mit der Standardszenerie des FS2000/FS98 spielen - nur halt nicht so schön.

Das ganze wird ergänzt durch eine etwa 70-seitige Dokumentation mit Flughafenkarten, einigen SID- und STAR-Karten und Kurzbeschreibungen der einzelnen Panels.

Für den Vorgänger "Airport 2000, Vol.1" befindet sich auf der CD ein Patch, der Volume 1 voll FS2000 kompatibel macht.

Der Hersteller Wilco Publishing gibt auf der Verpackung als Mindestausstattung für den Betrieb dieses Produktes folgende Konfiguration vor:

Windows 95/98, Pentium 200Mhz, 32 MB Ram

Empfohlen wird jedoch eine 3D-Beschleuniger Karte und 64MB Ram.

barcelona_gate.jpg (121654 bytes)Test, Flughäfen:
Leider kenne ich keinen der Flughäfen von Airport 2000 Volume 2 so gut, daß ich mir hier ein Urteil über den Realismus der Gebäudepositionen oder der Texturen erlauben könnte.

Die Flughäfen bestechen durch eine große Anzahl von individuell texturierten Gebäuden. Unterschiedliche Tag- und Nachttexturen sorgen für stimmungsvolle Bilder zu jeder Tageszeit. Eine Menge Details runden das Bild ab. So steht in einigen der Passenger-Gangways in London Heathrow jemand vom Bodenpersonal bereit, um die Fluggastbrücke an den Flieger anzudocken. An vielen dieser Gangways sind detaillierte 3D-Modell Treppenauf- und Abgänge modelliert.

heathrow_docking.jpg (81539 bytes)Auf jedem der Flughäfen gibt es Gebäude durch deren Glasswände man auf die im Inneren wartenden Passagiere blicken kann. Wer mit der Schnellverstellung eine Reise durch diese Gebäude unternimmt stößt mitunter sogar auf Zeitungskioske und Abfertigungsschalter, die im Inneren der Terminals verborgen sind. Ob ich mir das jedoch zur regelmäßigen Angewohnheit mache, wage ich noch zu bezweifeln... :-)

 In Heathrow und Barcelona habe ich an einigen Dockingposition auch eine Dockingsystem entdeckt (wird nicht im Handbuch erwähnt), welches dem Flugzeugführer das Einparken erleichtern soll. Allerdings ist es nicht frontal vor dem Flieger angebracht, sondern seitwärts an der Fluggastbrücke. Auch wirkt es weder so funktional noch so professionell, wie die Dockingsysteme, die man in den German "Airports" an vielen Stellen finden kann.

ohare_terminal.jpg (146224 bytes)Markante Gebäude, wie das Hilton-Hotel inmitten des Chicagoer O'Hare Flughafens sind ebenso zu finden, wie kleine Details, die sich zum Beispiel in gefüllten Parkplätzen (keine Auto-Objekte, nur 2D-Texturen) wiederspiegeln. Das Flugfeld in Nizza ist von Palmen gesäumt und auf dem Vorfeld steht etwas, was mir wie eine alte DC-4 ausschaut, auf der man sogar einen aufgemalten Willkommensgruß lesen kann.

miami_bus.jpg (81539 bytes) In Miami entdecke ich beim Rollen einen animierten Zug, der offenbar verschiedene Terminals miteinander verbindet, ähnlich dem Sky-Train am Frankfurter Flughafen. Boston beeindruckt durch die im Hintergrund liegende Skyline der Stadt und den architektonisch recht ungewöhnlichen Tower.

 Auf jedem Flughafen findet man eine Hand voll texturierter, statischer Flugzeuge regionaler Airlines vor. Zusätzlich bewegen sich einige, boston_tower.jpg (115298 bytes)ebenfalls texturierte, dynamische Flugzeuge, die starten, landen und von, bzw. zum Gate rollen. Diese nehmen keinerlei Rücksicht auf eventuell gerade im Landeanflug einschwebende Flugsimulationsfans - also bereitet Euch gegebenenfalls auf einen Go-Around vor. 

Bei Nacht werden alle Flughäfen hübsch beleuchtet. Auch die statischen Flugzeuge weisen nach dem neuesten Stand der Technik beleuchteten Logos und teilweise beleuchtete Fenster auf - nur der eigene Flieger erscheint nachtschwarz und, abgesehen von den Landescheinwerfern, unbeleuchtet. 

heathrow_activescenery.jpg (101052 bytes)Leider zeigen die Flughäfen alle eine recht deutlichen Einfluss auf die Performance vom FS2000. Auf meinem P3/500 (256MB Ram, Voodoo3/3000) bekomme ich so eben noch 10 Bilder pro Sekunde bei schönem Wetter zusammen. Sind Wolken am Himmel, oder bricht gar die Dämmerung an, geht die Framerate auch schon mal gerne in den Bereich von fünf bis hinab zu einem Bild pro Sekunde runter. Das ist dann im Landeanflug schlichtweg nicht mehr spielbar. Hier hilft nur die Szeneriedichte radikal runterdrehen (Schatten habe ich ohnehin deaktiviert). Leider trübt das natürlich den Anblick der detaillierten Flughäfen.

ohare_night.jpg (122393 bytes)Test, Panels und Flugzeuge:
Wie schon erwähnt, sind die Panels für mich bei Airport 2000 Volume 2 die eigentlichen Highlights. Wilco Publishing ist es gelungen Ralph Tofflemire als Paneldesigner für dieses Projekt zu gewinnen. Ralph hat in der Vergangenheit schon einige äußerst bemerkenswerte Panels für den FS98 entwickelt, die in meinen Augen zu den allerbesten gehören, die es je für den FS98 gegeben hat. Seine Panels hat er bisher im Internet auf seiner Homepage angeboten, oder sie bei der Firma AETI veröffentlicht.

nizza_avro.jpg (189766 bytes)Sicherlich sind photorealistische Panels nicht jedermanns Geschmack. Der Photorealismus geht teilweise etwas zu Lasten der Lesbarkeit und vielleicht auch der Übersichtlichkeit. Wer jedoch den FS2000/FS98 in Auflösungen von 1024x768 oder besser 1280x1024 betreiben kann und nichts generell gegen photorealistische Panels einzuwenden hat, der sollte hier unbedingt mal ein Auge drauf werfen.

Als ich mit diesem Testbericht began, habe ich Ralph Tofflemire ein paar Fragen zu den Panels per eMail geschickt. Daraus hat sich ein recht umfangreiches Interview ergeben, dass ich auf der folgenden Seite diesem Testbericht beigefügt habe.

Leider erwecken die Worte des Autors, als auch die tatsächliche programmtechnische Umsetzung den Eindruck, dass Wilco hier in erster Linie ein Szenerieprodukt verkaufen möchte und nebenbei noch ein paar interessante Panels mit dazugibt. Das eigentliche Potential, dass in diesen Panels steckt, wurde leider übersehen und nicht ausgeschöpft.

Dennoch erscheinen mir die Panels, auch in Ihrer teilweise etwas abgespeckten Version, noch immer ein absoluter Leckerbissen für jeden Fan von aufwendigen Cockpits zu sein. Ohne hier jedes Panel im Detail durchzusprechen, möchte ich nur ein paar der Highlights meiner drei Favoriten (737, MD-83, und King Air) erwähnen. Die übrigen Panels sind nicht photorealistisch und wirken eher gewöhnlich.

737_panel.jpg (225873 bytes)Neben der realistischen Anordnung der Instrumente hat Ralph eine ganze Reihe technischer Zusätze in diese Panels programmiert. So sind sie mit einem virtuellen Copiloten ausgestattet, der beim Anrollen auf der Startbahn die üblichen Calls "Airspeed alive", "80 knots", "v1, rotate, v2" ausruft. Die 737 hat ein eigenes Panel, in dem gesprochene Checklisten abgerufen werden können. Der Spieler wählt einfach z.B. die "After Start Checklist" aus und bekommt dann den entsprechenden Cockpit-Dialog vorgesprochen.

737_overhead.jpg (261573 bytes)Durch die recht aufwendigen Overheadpanels der Boeing 737 und der MD-83 lassen sich realistische Start-Up Prozeduren nachbilden. So muss zunächst die APU gestartet, Treibstoffpumpen eingeschaltet, die Klimaanlage aktiviert und die Kabine mit Strom versorgt werden. Erst danach sollten in der 737 die Triebwerke angelassen werden. Das 737 Panel hat hier noch ein besonderes Highlight, in Form von mehr oder minder zufällig auftretenden Triebwerksausfällen. Schiebt man beim Start den Schubhebel zu schnell zu weit nach vorne, so ergibt sich eine Chance, dass während des Take-Offs eines der beiden Triebwerke seinen Geist aufgibt. Dies macht sich erwartungsgemäß mit einem unangenehmen Geräusch und einer sehr starken Gier-Bewegung zur Seite bemerkbar. Je nach Zeitpunkt muß man in Sekunden entscheiden, ob man den Start noch abbricht, oder mit einem Triebwerk eine Platzrunde probiert.

md83_panel.jpg (251560 bytes)Ein weiterer Fehlerfall, der im 737 Panel integriert ist, macht sich erst bei der Landung bemerkbar. Ist die Sinkrate zu hoch, so kann mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit ein Reifen platzen, was wiederum zu dem unangenehmen Geräusch und den damit verbundenen Folgen führt.

md83_overhead.jpg (256089 bytes) Das MD-83 Panel wirkt mit seiner Vielzahl an analogen Instrumenten noch überfüllter als das 737-Panel. Dafür ist das Overhead-Panel überschaubarer. Beide Panels hatten in Ihrer ursprünglichen Form noch eingebaute Fehlerfälle, die zu einem Triebwerksbrand während des Fluges führen konnten. Zu diesem Zweck finden sich noch die Feuerlöschschalter in den Cockpits. Leider musste diese Funktion aus Gründen der Kompatibilität für Airport 2000 Vol.2 wieder entfernt werden. Dafü besitzt das MD-83 Panel ebenso wie die 737 eine "Pushback" Feld, mit dem man sein Flugzeug beim Start vom Gate zurückschieben lassen kann. Nach der Eingabe einer Zeitspanne (z.B. 20 Sekunden) und einer gewünschten Drehrichtung beginnt ein gesprochener Dialog zwischen dem Captain und der Bodencrew, in deren Verlauf das Flugzeug aus der Parkposition herausgeschoben wird.

kingair_panel.jpg (222268 bytes)Die zweimotorige King Air hat ebenfalls ein sehr detailliertes Panel. Hier findet sich sogar ein Wetter-Radar, das jedoch nur eine Attrappe ist und nichts mit dem realen (simulierten) Wettergeschehen zu tun hat. Ansonsten ist dieses Panel selbst für meine Augen etwas zu unleserlich, aber für kurze Rundflüge nutze ich es dennoch gerne mal.

Für alle diese Panels ist die Dokumentation, die Wilco im Handbuch abgedruckt hat keinesfalls ausreichend. Stattdessen finden sich auf der CD etwas umfangreichere Manuals im PDF-Format. Doch auch diese hätten nach meinem Dafürhalten deutlich detaillierter ausfallen können.

Die mitgelieferten Flugzeuge bedürfen eigentlich keiner weiteren Besprechung. Es handelt sich ausnahmslos um konvertierte FS98 Flugzeuge mit den klassischen 8-seitigen Rümpfen. Diese sind teilweise um durchsichtige Cockpitfenster und rotierende Triebwerksschaufeln ergänzt worden. Einige Teile sind animiert, jedoch nicht alle. So habe ich zu Beispiel bewegliche Ailerons, jedoch starre Seitenruder gesehen...

Die Texturen sind soweit etwa Stand der Technik, allerdings gibt es an keinem der Flugzeuge Nachteffekte, wie ein beleuchtetes Logo am Seitenruder oder helle Kabinenfenster. Beschrifte Reifen (Goodyear) beeindrucken mich auch nicht mehr besonders. Ich denke, hier kann man bei Bedarf sicherlich mit besseren Freeware-Modellen aus dem Internet seine persöhnlichen Lieblingsflugzeuge einbauen.

heathrow_activescenery.jpg (101052 bytes)Test, Adventures:
Wilco setzt bei den Adventures auf herkömmliche Technologien. Grundsätzlich unterscheiden sich die Adventures in der Bedienung nicht von Adventures, die man selbst mit irgendeinem Adventuregenerator erzeugt hat. Allerdings hat Wilco ein paar Sondertastenkombinationen eingefügt (z.B. " SHIFT S" für die No-Smoking Signs) und ein paar andere umdefiniert (z.B. "CTRL O" zum bestätigen von empfangenen Funkmeldungen). Ärgerlich ist das für mich zum Beispiel mit "SHIFT S", da diese Tastenkombination normalerweise umgekehrt zu "S" durch die verschiednen Ansichten (innen, aussen, Tower) schaltet und ich sie eigentlich recht oft benutze, um vom Cockpit aus direkt zur Außenansicht zu gelangen.

barcelona_docking.jpg (76857 bytes)Die Adventure selbst sind recht einfach gehaltene, solide Airline-Flüge. Man wird von verschiedenen Sprechern vom Abflughafen wegdirigiert und irgendwann an die eigene Navigation übergeben. Dann folgt man seinem (vorgegebenen) Flugplan und wird am Zielflughafen sicher zu einer Landebahn gesprochen. Es gibt keine aufregenden Zwischenfälle (zumindest bei den Adventures, die ich getestet habe), keine Directs, die einen vom vorgeplanten Flugplan abbringen könnten und auch keine Holdings. Eingeschränkt sind auch die Möglichkeiten des Piloten, da man keine Flughöhenänderungen erbitten oder beim Landeanflug einen Go-Around ankündigen kann. Macht man jedoch in der korrekten Reihenfolge und zum richtigen Zeitpunkt die "No-Smoking signs" und "Fasten seatbelts" an, bzw. aus, so wird man mit Ansagen der Kabinencrew an die Passagiere belohnt - nur Kaffe kommt keiner :-(.

Insgesamt bekommt man klassische ATC-Adventures, die gerade für den Einsteiger in diese Thematik sehr reizvoll sein könnten.

Noch dazu ist die Handhabung der Adventures gut in dem ansonsten eher dürftigen Handbuch beschrieben.

Fazit:
Ich denke, hier ist Wilco Publishing ein recht abgerundetes Zusatzprodukt für den Microsoft Flugsimulator gelungen. Wer in die Verkehrsfliegerei hineinschnuppern möchte und sich nur ein einziges Zusatzprogramm zulegen will, der ist mit "Airport 2000, Vol. 2" sicherlich nicht schlecht bedient. Eine Reihe interessanter Flugplätze, aufwendige Panels und ein paar Adventures ergänzen den MS Flugsimulator sehr gut. Wer noch dazu die erste Version Volume 1 sein eigen nennt, kann sowohl innerhalb Europas, als auch in Amerika verschiedene Linienflüge simulieren und kann sicherlich eine Menge Spaß daran haben.

Die Szenerien, die ja eigentlich dass Hauptprodukt darstellen sind ordentlich gemacht. Individuelle Gebäudetexturen mit Nachteffekten geben jedem der Airport ein eigenes Flair. Sicherlich sind Mega-Hubs, wie Chicago oder Amsterdam noch nicht auf jedem Rechner in der höchsten Detailstufe spielbar. Vergleichbar niedrige Framerates habe ich jedoch auch schon bei den Umsetzungen von Amsterdam Schiphol von anderen Herstellern gesehen. Hier muss wohl noch etwas Zeit und CPU-Entwicklung ins Land gehen, bevor man eine solche Detailvielfalt flüssig darstellen kann.

Die Qualität der Texturen reicht nicht immer an die German Airports 3 für den FS2000 heran. Stellenweise sehen sie mir recht bunt aus - aber ich kenne halt die Originale nicht und kann mir da kein abschließendes Urteil erlauben. Die 3D-Modelle sind jedoch sehr detailliert und auch die Glasseffekte mit den sichtbaren Räumen im Inneren der Terminals können den Blick des Betrachters einfangen.

Rundrum also ein gelungen Produkt, das sicherlich einen Daumen nach oben verdient hat. Dennoch denke ich, dass Wilco hier eine Chance auf ein noch sehr viel besseres Produkt verschenkt hat. Wer einmal in Amsterdam nach dem outer Taxiway sucht, wird sich über die schlecht gedruckten Airport-Diagramme ärgern. Wer versucht, eine komplette Start-Up Prozedur am photorealistischen Overhead-Panel der Boeing 737 hinzubekommen, scheitert an der lückenhaften Dokumentation und wird doch wieder auf "CTRL E" zurückgreifen.

Ich vermute, dass hier die berühmte "Time to market" Floskel einen frühen Auslieferungszeitpunkt diktiert hat. Hätte man z.B. auf das Panel SDK von Microsoft gewartet, hätten viele der Features, die aus den MD-83 und 737 Panels entfernt werden mussten, vielleicht doch noch ihren Weg in die FS-2000 Version gefunden. Wilco hat mit den Panels von Ralph Tofflemire absolute Highlights auf ihrem Gebiet an der Hand gehabt. Ich kenne keine Panels, die für den FS98 vergleichbar gewesen wären. Und eben diese Panels müssen nun ein Dasein als abgespeckte und kostenlose Beilage zu einer Szenerie fristen.

Da kann ich nur hoffen, dass Ralph uns noch viele, qualitativ hochwertige Panels als eigenständige Produkte verkaufen kann, und dass Wilco Publishing sich darauf konzentriert hochwertige Szenerien zu entwickeln und als kostenlose Beilagen zukünftig lieber auf hochwertiges Kartenmaterial umsteigt.

Robin Breyl
robin@breyl.de
13. April 2000

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TEST SYSTEM

  • P3/500, 256MB Ram, Voodoo3/3000, SB Live!, FS2000Pro mit Patch 2b

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